Montag, 31. Dezember 2012

Kaiserschnitt



In vielen Fällen kann eine normale, vaginale Geburt nicht stattfinden. Ist dies der Fall, kommt es zu einem Kaiserschnitt.

Indikationen
 Es gibt zwei verschiedene Indikationen für einen Kaiserschnitt. Zum einen im Akutfall, wenn Gefahr für das Kind oder die Mutter während der Geburt droht oder geplant, wie zum Beispiel bei Beckenanomalien, Plazenta prävia, vorzeitige Plazentalösung, Querlage des Kindes, Risikoschwangerschaft mit unreifer Cervix, starke Myopie oder wenn die Mutter über vierzig Jahre alt ist.

Durchführung
Ein Kaiserschnitt wird entweder in Vollnarkose oder mit Periduralanästhesie durchgeführt. Zuerst wird die Bauchdecke per Pfannenstielschnitt geöffnet. Anschließend kommen die Öffnung der Gebärmutter und gleich darauf die Entbindung des Kindes. Weiters folgt die Versorgung des Neugeborenen durch absaugen und abnabeln sowie dem Verschließen der Wunde.

Pflege
Im Bereich der Pflege ist auch einiges zu beachten. Vor der Operation bekommt die Frau einen Katheder gelegt. Weiters kann es wichtig sein eine Infusion anzulegen. Auch die postoperative Pflege und die Rhesusprophylaxe bei rhesus-negativer Mutter sind von großer Wichtigkeit. Dazu kommt noch, dass die Pflegeperson darauf schauen muss, dass das Kind möglichst bald an die Brust angelegt wird.

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