In vielen Fällen kann eine
normale, vaginale Geburt nicht stattfinden. Ist dies der Fall, kommt es zu
einem Kaiserschnitt.
Indikationen
Es gibt zwei verschiedene Indikationen für
einen Kaiserschnitt. Zum einen im Akutfall, wenn Gefahr für das Kind oder die
Mutter während der Geburt droht oder geplant, wie zum Beispiel bei Beckenanomalien,
Plazenta prävia, vorzeitige Plazentalösung, Querlage des Kindes, Risikoschwangerschaft
mit unreifer Cervix, starke Myopie oder wenn die Mutter über vierzig Jahre alt
ist.
Durchführung
Ein
Kaiserschnitt wird entweder in Vollnarkose oder mit Periduralanästhesie
durchgeführt. Zuerst wird die Bauchdecke
per Pfannenstielschnitt geöffnet. Anschließend kommen die Öffnung der Gebärmutter
und gleich darauf die Entbindung des Kindes. Weiters folgt die Versorgung
des Neugeborenen durch absaugen und abnabeln sowie dem Verschließen der Wunde.
Pflege
Im Bereich
der Pflege ist auch einiges zu beachten. Vor der Operation bekommt die Frau
einen Katheder gelegt. Weiters kann es wichtig sein eine Infusion anzulegen.
Auch die postoperative Pflege und die Rhesusprophylaxe bei rhesus-negativer
Mutter sind von großer Wichtigkeit. Dazu kommt noch, dass die Pflegeperson
darauf schauen muss, dass das Kind möglichst bald an die Brust angelegt wird.
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