Sonntag, 29. April 2012

Neue Methode zur Herzmuskelerneuerung


US-Forscher rund um Tilanthi Jayawardena vom Duke University Medical Center in Durham, North Carolina, haben ohne dem Einsatz von Stammzellen vernarbtes Herzgewebe direkt im Herzen einer Maus umgewandelt. Dies erreichten sie durch den Einsatz von microRNA, Moleküle, die in der Zelle die Aktivität vieler Gene regulieren. Durch das Einschleusen der microRNA in Fibroblasten konnte das Herzmuskelgewebe repariert werden.

Das Ergebnis ihrer Untersuchung stellten die Wissenschaftler im Fachblatt Circulation Research vor. Sollte sich diese Behandlungsmethode bewähren, könnte sie zur Behandlung von Patienten nach einem Herzinfarkt eingesetzt werden. Außerdem zeige das Verfahren grundsätzlich ganz neue Wege um zerstörtes Gewebe im Körper zu erneuern.

Samstag, 28. April 2012

Der HI-Virus


HIV (humane immunodeficiency virus) ist ein Virus, der zur Klasse der Retroviren zählt. So wie es für Retroviren üblich ist, kann der HI-Virus nicht mehr aus dem menschlichen Körper entfernt werden, da dieser seinen eigenen genetischen Code in das Erbgut des Wirtes einbaut.

Es gibt vier verschiedene Übertragungswege für das HI-Virus. Zum einen durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten, wie beispielsweise Blut, Vaginalsekret, Ejakulat und Liquor. Hierbei vor allem durch Vaginal- und Analverkehr. Weiterer Infektionsweg sind der intravenöse Drogenkonsum mit gemeinsamen Spritzen, Bluttransfusionen (durch strenge Bestimmungen im Blutspendegesetz ohne Bedeutung) und die Übertragung von einer HIV-positiven Mutter auf das Kind.

Das CDC (Center of Disease Control and Prevention) hat eine Einteilung nach Stadien publiziert. In Stadium 1, die akute Phase, treten Symptome einer schweren Grippe auf. Also Fieber, Nachtschweiß, geschwollene Lymphknoten, Müdigkeit und Abgeschlagenheit sowie Übelkeit. Diese Phase dauert in der Regel etwa vier Wochen. In seltenen Fällen auch sechs Wochen.

Stadium 2, die Latenzphase, dauert neun bis elf Jahre und kann unter gewissen Umständen auch kürzer verlaufen. In dieser Phase hat der Patient keine Symptome.

In Stadium 3, die Aids Related Complex Phase, eine Vorstufe des Aids, kommt es erneut zu Krankheitssymptomen der ersten Phase. Dieser verschwinden allerdings nicht nach vier bis sechs Wochen. Stattdessen tritt der HIV-Infizierte in Stadium 3 ein. Dies ist die Aids Erkrankung. Diese Phase dauert im Schnitt ein bis zwei Jahre und endet mit dem Tod.

Aufgrund der Immunschwäche, treten bei HIV-Patienten Krankheiten auf, die bei einem gesunden Menschen entweder gar nicht oder äußerst selten Vorkommen. Diese Erkrankungen nennt man Opportunistische Infekte und sind beispielsweise Pneumocystis-Pneumonie, cerebale Toxoplasmose, progressive multifokale Leukenzephalopathie, Kaposi-Sarkom und auch Viren der Herpesgruppe sowie diverse Lungenerkrankungen.

In Österreich gibt es etwa 1.000 AIDS-Patienten und täglich ein bis zwei Neuinfektionen mit HIV. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass in Deutschland ungefähr 75.000 Menschen mit HIV oder Aids leben. Weltweit leben laut Angaben von UNAIDS um die 40,3 Millionen Menschen mit HIV.

Samstag, 14. April 2012

Erste Hilfe

Sehr oft meinen Leute, dass sie keine Ahnung von Erste Hilfe haben. Sie meinen, es sei ihnen zu kompliziert. Oder sie haben Angst davor irgendwelche Fehler machen könnten, die dem oder der Verletzten noch mehr schaden könnten.

Doch das alles ist falsch. Erste Hilfe ist nicht Schwer. Man muss nur die erste Regel beachten: Das Einzige, was man falsch machen kann, ist nichts zu tun!

Kommt man zu einem Unfallort, beginnt man mit den lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Das aller erste was man machen sollte ist das Absichern. Dies soll heißen, dass man darauf schaut, dass der Ort für einen selbst sicher ist. Man achtet also auf Selbstschutz. Beispielsweise kann man ein Pannendreieck aufstellen. Danach nähert man sich dem Verletzten. Man berührt und spricht ihn an. Im Idealfall fasst man ihn oder sie an beiden Schultern an.

Wenn dieser bei Bewusstsein ist, kann er einem sagen, wo er Schmerzen hat. In diesem Fall geht man je nach Zustand des Verletzten vor. Ist dieser hingegen nicht bei Bewusstsein, kontrolliert man die Atmung. Dies macht man indem man sich über das Gesicht des Verletzten beugt und zehn Sekunden lang horcht, ob dieser noch atmet. Währenddessen schaut man auf den Bauch um zu sehen, ob sich dieser bewegt.

Atmet dieser, dann dreht man ihn in die stabile Seitenlage und ruft den Notruf. Weiters kontrolliert man regelmäßig die Atmung. Mindestens alle zwei Minuten. Ist die Atmung nicht vorhanden, betätigt man ebenfalls den Notruf, ehe man mit der Reanimation beginnt. Für die Brustmassage macht man als erstes Mal diese frei. Zur Beatmung sollte man unbedingt ein Beatmungstuch nehmen. Aber wirklich nur ein richtiges Beatmungstuch, welches nur zu diesem Zweck hergestellt wurde. Es wird dreißig Mal massiert, zwei Mal beatmet und dann wieder von vorne bis die Rettung übernimmt.

Bei Gefahrengutunfällen ist es wichtig abstand zu halten, da man sich sonst selbst in Gefahr bringen kann. Empfehlenswerter Abstand sind hundert Meter. In diesem Fall ruft man den Notruf und gibt die Nummern der Warntafel des Transporters der Notrufzentrale durch. Kann man diese nicht erkennen, geht man keines Falls näher heran.

Bei Gefahrenzonen gibt es Strom, Brand und Gas. Es gibt bei Strom zwei Arten. Niederspannungs- und Hochspannungsunfälle. Bei ersterem, welche im Haushalt passieren können, dreht man beim Sicherungskasten den Strom ab. Dann weiteres Vorgehen je nach Zustand des Verletzten.

Bei einem Brand hält man sich fern und ruft den Notruf. Ebenfalls auch, wenn man Gas riecht. Bei letzterem kommt noch hinzu, dass eine Explosionsgefahr besteht. Das heißt, es sollte keine Zigarette geraucht werden.

Mittwoch, 4. April 2012

Übertriebene Hygiene

Viele kennen die Werbung mit dem Seifenspender, der durch Bewegung, also ohne Berührung, Seife spendet. Es gibt noch viele weitere dieser Art, die allesamt mit Hygiene, Sauberkeit und Schutz vor Bakterien werben.

Jedoch schaden derartige Produkte. Unser Immunsystem braucht Bakterien. Wenn es nicht arbeiten kann, riskieren wir eine Unterbeschäftigung unseres Immunsystems, was dann zur Folge haben kann, dass dieses Angreifbar wird.

Doch dies ist nicht alles. Alle diese Produkte sind eine unnötige Belastung für die Umwelt, die nicht sein muss. Daher genügt es, wenn man bestimmte Hygienerichtlinien einhält. Zum Beispiel wie das Händewaschen nach dem Stuhlgang, beim Niesen die Hand vor den Mund hält und so weiter.