Sehr oft meinen Leute, dass sie keine Ahnung von Erste Hilfe haben. Sie meinen, es sei ihnen zu kompliziert. Oder sie haben Angst davor irgendwelche Fehler machen könnten, die dem oder der Verletzten noch mehr schaden könnten.
Doch das alles ist falsch. Erste Hilfe ist nicht Schwer. Man muss nur die erste Regel beachten: Das Einzige, was man falsch machen kann, ist nichts zu tun!
Kommt man zu einem Unfallort, beginnt man mit den lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Das aller erste was man machen sollte ist das Absichern. Dies soll heißen, dass man darauf schaut, dass der Ort für einen selbst sicher ist. Man achtet also auf Selbstschutz. Beispielsweise kann man ein Pannendreieck aufstellen. Danach nähert man sich dem Verletzten. Man berührt und spricht ihn an. Im Idealfall fasst man ihn oder sie an beiden Schultern an.
Wenn dieser bei Bewusstsein ist, kann er einem sagen, wo er Schmerzen hat. In diesem Fall geht man je nach Zustand des Verletzten vor. Ist dieser hingegen nicht bei Bewusstsein, kontrolliert man die Atmung. Dies macht man indem man sich über das Gesicht des Verletzten beugt und zehn Sekunden lang horcht, ob dieser noch atmet. Währenddessen schaut man auf den Bauch um zu sehen, ob sich dieser bewegt.
Atmet dieser, dann dreht man ihn in die stabile Seitenlage und ruft den Notruf. Weiters kontrolliert man regelmäßig die Atmung. Mindestens alle zwei Minuten. Ist die Atmung nicht vorhanden, betätigt man ebenfalls den Notruf, ehe man mit der Reanimation beginnt. Für die Brustmassage macht man als erstes Mal diese frei. Zur Beatmung sollte man unbedingt ein Beatmungstuch nehmen. Aber wirklich nur ein richtiges Beatmungstuch, welches nur zu diesem Zweck hergestellt wurde. Es wird dreißig Mal massiert, zwei Mal beatmet und dann wieder von vorne bis die Rettung übernimmt.
Bei Gefahrengutunfällen ist es wichtig abstand zu halten, da man sich sonst selbst in Gefahr bringen kann. Empfehlenswerter Abstand sind hundert Meter. In diesem Fall ruft man den Notruf und gibt die Nummern der Warntafel des Transporters der Notrufzentrale durch. Kann man diese nicht erkennen, geht man keines Falls näher heran.
Bei Gefahrenzonen gibt es Strom, Brand und Gas. Es gibt bei Strom zwei Arten. Niederspannungs- und Hochspannungsunfälle. Bei ersterem, welche im Haushalt passieren können, dreht man beim Sicherungskasten den Strom ab. Dann weiteres Vorgehen je nach Zustand des Verletzten.
Bei einem Brand hält man sich fern und ruft den Notruf. Ebenfalls auch, wenn man Gas riecht. Bei letzterem kommt noch hinzu, dass eine Explosionsgefahr besteht. Das heißt, es sollte keine Zigarette geraucht werden.