Sonntag, 26. August 2012

US-Astronaut Armstrong gestorben


Gestern verstarb eine der größten Legenden und Helden der Menschheit. Neil Armstrong, der am zwanzigsten Juli 1969 als erster Mensch den Mond betrat, schied zwei Wochen nach einer Herz-Bypass-Operation von der er sich nicht mehr erholte aus dem Leben.

Armstrong wurde am fünften August 1930 in Wapakoneta im US-Bundesstaat Ohio geboren und faszinierte sich schon seit seinem zweiten Lebensjahr für die Fliegerei. Im Alter von sechzehn Jahren, noch ehe er den Autoführerschein hatte, machte er den Pilotenschein.

1962 wurde er bei der NASA angenommen und war vier Jahre später, bei der Gemini 9 Mission, zum ersten Mal im All. Drei Jahre später kam die Mondlandung und seine berühmten Worte: „Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit.“

1971 schied Neil Armstrong aus der NASA aus und lehrte bis 1979 an der Universität von Cincinnati (Ohio) Luft- und Raumfahrttechnik. Er lebte seit dieser Zeit sehr zurückgezogen und gab kaum Interviews.

Freitag, 24. August 2012

Künstliche Intelligenz in der Pflege


Künstliche Intelligenz ist in vielen Bereichen schon vorhanden und wird täglich eingesetzt. Mittlerweile schabt dies langsam auf die Pflege über. Wenn auch nur einzeln und in wenigen Bereichen.

So gibt es für Gedächtnisschwache Heimbewohner Miniatursender, wodurch mithilfe von GPS dessen Position lokalisiert werden kann. Dies ist natürlich freiwillig und wird eingesetzt, wenn ein Patient oder Patientin sich verläuft.

Eine weitere Möglichkeit ist „HOBBIT – The Mutual Care Robot“. Dies ist ein Forschungsprojekt der EU und soll helfen, dass betagte Menschen länger zu Hause leben können.

Weiters gibt es das AAL (Ambient Assisted Living). Hierbei geht es darum, was der Begriff sagt. Es soll die Qualität des Lebens zu Hause verbessert werden. Dies erfolgt durch ein Notruftelefon, Sensoren, die Stürze sofort erkennen und diese vermeiden sollen sowie die soziale Isolation durch Technik zu vermeiden, automatisches Abschalten von technischen Geräten, Energiesteuerung und Überwachung und Übertragung von Vitalwerten.

Im Großen und Ganzen ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz sicher keine schlechte Idee und durchaus erwägenswert. Immerhin wird aufgrund des Anstiegs der Lebenserwartung die Bevölkerung immer Älter, weshalb die Kosten für die Pflege steigen.

Durch künstliche Intelligenz und andere moderne Technologien kann das Pflegepersonal zum einen entlastet werden und weiters auch mehr Zeit für andere Tätigkeiten bekommen. Jedoch muss man auch über die Nachteile dieser Techniken nachdenken, was in allen drei Artikeln nicht, bzw. nur kaum gemacht wurde.

Ein Problem stellt natürlich die Kosten dar. Sind diese Systeme überhaupt Leistbar?
Am Kritischsten stehe ich zu den Überwachungssystemen. Zwar bringt es durchaus Vorteile, jedoch wurde vieles ausgelastet. Dies wären die Themen Datensicherheit und gesetzliche Lage. Es erscheint mir als Zweifelhaft, dass ein Überwachungssystem in der Pflege mit den bestehenden Gesetzen vereinbar ist.

Dem Roboter stehe ich nicht so kritisch gegenüber. Dennoch frage ich mich, ob man im Hinterkopf das Ziel verfolgt, älter Menschen aus dem öffentlichen Leben auszuschließen.
Das Ambient Assisted Living mag zwar auf den ersten Blick als sehr nützlich erscheinen. Jedoch birgt es den Nachteil, dass es die bestehende Selbstständigkeit verringert, bzw. nimmt. Daher stehe ich auch zum AAL kritisch.

Ich persönlich würde meinen Eltern nicht empfehlen an einem dieser Projekte teil zu nehmen. Ein Überwachungssystem sehe ich als einen Eingriff in deren Privatsphäre und weiters bevorzuge ich es, wenn meine Eltern Kontakte zu tatsächlichen Menschen haben, als wie zu einem Roboter.

Donnerstag, 23. August 2012

Geschichte und Zukunft der Pflegeforschung


Die deutschsprachigen Länder haben eine Gemeinsamkeit: Pflegeforschung entwickelte sich nicht in traditionellen wissenschaftlichen Einrichtungen, sondern durch Einzel- oder Gruppeninitiativen.

Als österreichische Vertreter hierfür sind Elisabeth Seidl und Ilsamarie Walter zu nennen. Erstere war Leiterin mehrer Institute in Wien, Linz und Graz. Walter war nach ihren Studien in Psychologie, Soziologie, Übersetzungswissenschaft und Geschichte, wissenschaftliche Assistentin an der Abteilung Pflegeforschung in Wien und des Instituts für Pflege- und Gesundheitssystemforschung (IPG) der Universität Graz.

Weiters wichtig für die Pflegeforschung war die 1988 erstmals erschiene Zeitschrift „Pflege“, welche sechs Mal im Jahr erscheint.

Wichtige Erfolge zur Etablierung der Pflegeforschung in Österreich waren das erste Seminar für Pflegeforschung in Wien mit Lisbeth Hockey 1983, die Aufnahme des Faches „Grundlagen der Pflegewissenschaften und Pflegeforschung“ in die DGKP-Ausbildung im Jahr 1997, Vorlesungen und Seminare an der Universität Wien seit 1998 über Pflegeforschung sowie seit dem Wintersemester 2010 die ordentliche Universitätsprofessur für ein Diplomstudium Pflegewissenschaft.

Hanna Mayer erwähnt in ihrem Buch „Pflegeforschung kennenlernen“ folgende Punkte, die notwendig sind um die Pflegeforschung zu etablieren:
  • Verankerung an Universitäten
  • Errichtung von universitären und außeruniversitären Forschungsinstituten
  • Zugang zu Forschungsförderfonds
  • wissenschaftliche Zeitschriften
  • Tagungen und Kongresse
  • Weiters hält sie für wichtig:
  • Ausbildung in Pflegeforschung aller Pflegepersonen
  • Forschungsstellen in Kliniken um wichtige Fragestellungen aus der Praxis direkt bearbeiten zu können

Ich persönlich stimme ihr bei der Verankerung an Universitäten zu, da hier eine gute Verbreitungsmöglichkeit von Wissen und eine hochwertige Ausbildung von Wissenschaftlern möglich sind, sowie dies eine bessere Anerkennung der Pflegewissenschaft bringt.
Was die Errichtung von Forschungsinstitute betrifft, kann ich Frau Mayer nur bedingt zu stimmen. Institute an Universitäten erscheinen mir als zu Praxisfern. Hingegen Forschungsstellen in Kliniken halte ich für angebrachter, da hier eine Praxistauglichkeit eher und vor allem schneller überprüft werden kann.

Den Zugang zu Forschungsförderfonds sehe ich ebenfalls als wichtig an und stimme hierbei Hanna Mayer voll und ganz zu. Meine Begründung hierfür ist, dass ohne Geld nichts auf der Welt geht.

Wissenschaftliche Zeitschriften gibt es bereits. Hierbei sollten die Fragen der Finanzierung nicht außer Acht gelassen werden. Weiters sollte überlegt werden, ob es anstatt von Printmedien womöglich besser ist auf ein neues Medium, wie das Internet, zu zugreifen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Schnelle, kostengünstigere Verbreitung und für jeden Zugänglich.

Was die Ausbildung in Pflegeforschung aller Pflegepersonen betrifft, kann ich nur bedingt zustimmen. Diplomierte PflegerInnen Ja, aber nicht PflegehelferInnen. Letzteres arbeitet nach Anordnung und unter Aufsicht des gehobenen Gesundheits- und Krankenpflegepersonals. Daher sehe ich keine Notwendigkeit Pflegeforschung in der Ausbildung von PflegerhelferInnen zu verankern.

Sonntag, 19. August 2012

Mendelsche Regeln


Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte der Mönch Gregor Mendel aufgrund seiner Kreuzungsversuche mit Erbsen die Gesetzmäßigkeiten der Vererbung. Hiervon sind drei noch bis heute Gültig: Uniformitäts-, Aufspaltungs- und Unabhängigkeitsregel.

Uniformitätsregel:
Wenn zwei homozygote Pflanzen gekreuzt werden, die sich nur in einem Merkmal unterscheiden, dann sehen alle Pflanzen der ersten Tochtergeneration gleich aus.

Aufspaltungsregel:
Wenn man die Organismen der ersten Tochtergeneration miteinander kreuzt, spaltet sich die zweite Tochtergeneration phänotypisch in einem bestimmten Zahlenverhältnis auf. Jedoch erscheinen die beiden Merkmale der Elterngeneration.

Unabhängigkeitsregel:
Wenn man homozygote Organismen kreuzt, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden, vererben sie sich unabhängig. Es können dadurch neue Merkmalskombinationen entstehen.

Mittwoch, 8. August 2012

Bilder vom Mars


Am Montag um halb acht ist die Weltraumsonde "Curiosity" am Mars gelandet. Mittlerweile gibt es auch schon die ersten Bilder: http://derstandard.at/1343744133737/Die-ersten-Bilder-vom-Mars

Dienstag, 7. August 2012

Siebzigste Jahrestag von Guadalcanal


Vor genau 70 Jahren begann im Pazifik als Teil des Zweiten Weltkriegs die Schlacht um Guadalcanal. Es war eine der schlimmsten Schlachten, die über 35.000 Tote forderte, des Krieges. Im Verlauf des Konflikts wurden auf beiden Seiten 50 Schiffe versenkt und weit mehr als 1.500 abgeschossene Flugzeuge. Die Schlacht dauerte bis zum 9. Februar 1943. Also ein ganzes halbes Jahr.

Samstag, 4. August 2012

Wie man der Umwelt hilft


Die Umwelt zu schützen ist einfach und nicht besonders umständlich. Ein kleiner, oder besser gesagt mehrere kleine Beiträge können dabei sehr nützlich sein und dennoch, obwohl diese als gering erscheinen, sind sie groß. Die Frage lautet nun: Wie helfe ich der Natur?

Zum einen kann man helfen, wenn man wenig mit dem Auto fährt und stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigt. Am Land ist das zwar nicht so einfach möglich, aber dafür in den Städten. Umso größer eine Stadt ist, desto besser ist das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel dort ausgebaut. In Städten wie Wien oder Berlin, braucht man kein Auto, da man jeden Ort mit Bus, Straßenbahn oder U-Bahn erreichen kann. Selbst zum Einkaufen ist es nicht notwendig ein eigenes Fahrzeug zu verwenden. Man kann sich ein Einkaufswagen zu legen, den man in jedem Taschengeschäft kaufen kann. Mit diesem kann man bequem und ohne Mühe einen größeren Einkauf vom Supermarkt nach Hause transportieren.

Einen weiteren Beitrag zum Schutz der Umwelt kann man beim Einkaufen leisten, in dem man nur Produkte aus dem Land kauft, in dem man im Moment ist. Wieso? Wenn man sich gerade in Belgien befindet und dort etwas aus Spanien kauft, dann muss dieses Produkt mit dem LKW von Spanien nach Belgien transportiert werden. Bei Lebensmittel, die in Europa nicht heimisch sind, ist es klar, dass diese Importiert werden müssen. Aber man kann diese auch nur in kleinen Mengen konsumieren. Also, in Deutschland nur Produkte aus Deutschland, in Österreich nur Produkte aus Österreich, in Italien nur aus Italien, in Spanien nur aus Spanien, in Frankreich nur aus Frankreich und so weiter.

In dem man Pfandflaschen kauft und diese auch wieder zurück bringt, kann man beim Einkaufen noch mehr helfen. Denn diese Flaschen werden wieder verwendet und landen nicht auf irgendeiner Mülldeponie, die die Umwelt belastet.

Weiters ist es empfehlenswert den Müll zu trennen. Biologischer Abfall in die Biotonne, Plastik in den Plastikmüll, Papier in die Papiertonne und so weiter. Außerdem sollte der Müll nicht in der Natur entsorgt werden, da dieser unter anderem das Trinkwasser verschmutzt. Biologischer Abfall richtet bei Entsorgung in der Natur keinen Schaden an, da sich dieser zersetzt.

Im Haushalt lässt sich sehr viel für die Umwelt tun, dass sich auch positiv auf die Geldbörse auswirkt. Beim Heizen sollte man wirklich nur die Räume einheizen, die auch benützt werden. In einer Abstellkammer braucht es nicht warm sein, denn dort befindet man sich nur für einen kurzen Augenblick. Durch eine Wärmedämmung der Außenwände muss weniger geheizt werden und man spart dabei einige Euro. Statt einer Klimaanlage kann man auch das eine oder andere Fenster geöffnet werden. In Mitteleuropa wird es nie so heiß, dass eine Klimaanlage wirklich von Nöten ist. Wenn man selten badet, muss nicht so viel Wasser gewärmt werden und der verbrauch an Wasser ist gering. Im Haushalt kann es sich lohnen nicht benützte Elektrogeräte auszuschalten oder gar abzustecken, da diese selbst bei einem Stand-By Modus immer noch Strom verbrauchen. Sollte man größere Mengen Kaffee machen, dann ist es empfehlenswert diesen in eine Thermoskanne zu schütten, da das heiße Getränk darin länger warm und frisch bleibt. Bei nicht gebrauch von Licht, kann es für die Geldbörse sehr gut sein, dieses abzuschalten. Energiesparlampen sind zwar teurer, aber dafür leben diese länger und benötigen weniger Strom. So sparen Sie auf die Dauer mehr Geld.

Denn Computer braucht man nicht länger eingeschalten lassen als nötig, da dadurch wiederum mehr Strom verbraucht wird als nötig. Bei nicht gebrauch ausschalten, anstatt in den Stand-By Modus zu schalten. Bei längeren Pausen empfiehlt es sich den Bildschirm vorübergehend auszuschalten.

Donnerstag, 2. August 2012

Weshalb Sport wichtig ist


Sport hat so einige Vorteile. Er ist gesund und fördert die geistige Leistungsfähigkeit. Nicht umsonst heißt es, dass ein gesunder Körper einen gesunden Geist hat. Dennoch ist in österreichischen Schulen hiervon nichts zu sehen. Es gibt nun Mal kaum Sportunterricht.

Zum einen entstehen durch den Sport im Gehirn neue Nervenverbindungen, die zwar nur kurz bestehen, aber durch anschließende geistige Betätigung erhalten bleiben. Dies heißt, wer nach dem Sport lernt, erhält mehr Erfolge und ist dadurch Leistungsfähiger.

Weiters sei die positive Wirkung von Ausdauersport, wie Schwimmen, Laufen, Radfahren und so weiter, erwähnt. Hierdurch wird das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden verringert. Auch das Krebsrisiko sinkt. Selbstverständlich wird durch den Ausdauersport Fett verbrannt und es verschwinden lästige Fettschichten.

Nicht zu vergessen sei der Muskelaufbau, der durch sportliche Betätigung geschieht. Durch sitzen und nichts tun, werden diese nicht größer. Stattdessen erschlaffen diese und verringern ihr Masse. Dadurch hat man auch weniger Kraft zu Verfügung.

Zu guter letzt sei noch die Wirkung von Sport auf die psychische und seelische Gesundheit erwähnt. Es ist bewiesen, dass Bewegung Glücklich macht und das Menschen, die ausreichend Sport treiben, zufriedener mit sich sind. Immerhin produziert der Körper durch Sport körpereigene Glückshormone. Hierdurch fühlt man sich wohl und bekommt ein größeres Selbstvertrauen. Auch dies ist wichtig.

Deshalb ist es wichtig, dass an Schulen ausreichend Sportunterricht gibt. Der deutsche Hirnforscher und Psychiater Manfred Spitzer empfiehlt eine halbe bis dreiviertel Stunde Sportunterricht in der Früh. Ich hingegen sehe dies als das Minimum an.