Sonntag, 30. Dezember 2012

Extrauteringravidität



Definition und Ursache
Die Extrauteringravidität ist eine außerhalb der Gebärmutterhöhle eingenistete Schwangerschaft. Die Ursachen hierfür liegen in vorangegangene Entzündungen oder Eileiterschwangerschaften, einer Spirale (IUD) oder an einer Endometriose (Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter)

Symptome
Es tritt in der Regel in der siebten Schwangerschaftswoche auf. Die Symptome einer Extrauteringravidität sind Übelkeit und Erbrechen, ein Brustspannen, häufiger Harndrang und Dysurie, Unterbauchschmerzen, ausbleibende Periode und eine vaginale Blutung.

Verlauf
Es sind zwei verschiedene Verläufe möglich.
Beim Ersten kommt es in der siebenten Schwangerschaftswoche zum Absterben des Keims meist. Dies führt zu einer Abbruchsblutung und zu einem Tubarabort. Einer Blutung beziehungsweise einem Hämatom am fimbriennahen Ende der Tube. Es kommt hierdurch zu starken Schmerzen.
Beim zweiten Verlauf, welcher lebensbedrohlich sein kann, kommt es zu einer Tubarruptur. Die Symptome können schon in der fünften und sechsten Schwangerschaftswoche auftreten. Bei einer Einnistung in  der engen Stelle (Isthmus) der Tube, kommt es zum Einriss dieser.

Therapie
Die Therapie einer Extrauteringravidität liegt in der Überwachung der Patientin, sowie in einer Laparaskopie oder in einer Laparatomie. Beides dient der Entfernung des Schwangerschaftsproduktes.

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