Definition und Ursache
Die Extrauteringravidität ist eine außerhalb der Gebärmutterhöhle
eingenistete Schwangerschaft. Die Ursachen hierfür liegen in vorangegangene
Entzündungen oder Eileiterschwangerschaften, einer Spirale (IUD) oder an einer
Endometriose (Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter)
Symptome
Es tritt in der Regel in der siebten Schwangerschaftswoche auf. Die
Symptome einer Extrauteringravidität sind Übelkeit und Erbrechen, ein Brustspannen,
häufiger Harndrang und Dysurie, Unterbauchschmerzen, ausbleibende Periode und
eine vaginale Blutung.
Verlauf
Es sind zwei verschiedene Verläufe möglich.
Beim Ersten kommt es in der siebenten Schwangerschaftswoche zum
Absterben des Keims meist. Dies führt zu einer Abbruchsblutung und zu einem
Tubarabort. Einer Blutung beziehungsweise einem Hämatom am fimbriennahen Ende der
Tube. Es kommt hierdurch zu starken Schmerzen.
Beim zweiten Verlauf, welcher lebensbedrohlich sein kann, kommt es zu
einer Tubarruptur. Die Symptome können schon in der fünften und sechsten Schwangerschaftswoche
auftreten. Bei einer Einnistung in der
engen Stelle (Isthmus) der Tube, kommt es zum Einriss dieser.
Therapie
Die Therapie einer Extrauteringravidität liegt in der Überwachung der
Patientin, sowie in einer Laparaskopie oder in einer Laparatomie. Beides dient der
Entfernung des Schwangerschaftsproduktes.
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