Montag, 28. Oktober 2013

Pankreaskarzinom



Unter dem Pankreaskarzinom versteht man einen Tumor der Bauchspeicheldrüse. Risikofaktoren sind familiäre Belastungen, Rauchen, Alkoholabusus oder eine chronische Pankreatitis.

Das Pankreaskarzinom zeigt sich durch Gewichtsverlust, Mattigkeit, Leistungsknick, Oberbauchbeschwerden, Verdauungsstörungen und Rückenschmerzen. Die Diagnose des Pankreaskarzinoms erfolgt mit Sonographie und einer Kernspintomographie. Wenn möglich, erfolgt die Behandlung durch die operative Entfernung. Ansonsten sind nur mehr palliative Maßnahmen möglich.

Samstag, 26. Oktober 2013

Morbus Parkinson



Der Morbus Parkinson ist eine Degeneration von dopaminerger Neurone. Symptome sind Trigor, Tremor, Akinese und Störung der posturalen Stabilität. Die Diagnose erfolgt durch eine klinische Untersuchung und mit CT oder MRT. Therapiert wird mit Heilgymnastik, Ergotherapie und medikamentös mit L-Dopa und Dopaminagonisten.

Samstag, 19. Oktober 2013

Chronische Pankreatitis



Die chronische Pankreatitis ist eine chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Symptome sind Oberbauchschmerzen die über Stunden bis Tage anhalten und gürtelförmig in den Rücken ausstrahlen, gekrümmte Körperhaltung Aufgrund der Schmerzen und Gewichtsverlust.

Die Diagnose der chronischen Pankreatitis erfolgt durch Anamnese und klinische Untersuchung sowie mit Sonographie und ERCP. Bei der Behandlung werden die akuten Schübe wie die akute Form therapiert. Zusätzlich kommen Analgetika zum Einsatz.

Splenomegalie




Die Splenomegalie ist eine Vergrößerung der Milz, welche dadurch ertastbar ist. Ursachen hierfür sind Infektionskrankheiten, hämatologische und lymphatische Erkrankungen, Pfortaderstau, rheumatische Erkrankungen (Lupus), Speicherkrankheiten oder ein Milztumor.

Die Symptome der Splenomegalie sind zum einen die schon erwähnte vergrößerte und ertastbare Milz sowie Schmerzen im linken Oberbauch. Die Diagnose erfolgt durch Palpation und mit Hilfe einer Sonographie. Therapiert wird durch die operative Entfernung der Milz.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Als man das Wissen vertrieb



Mit der heurigen Vergabe des Chemie-Nobelpreises wurde uns wieder vor Augen gezeigt, wie man einst die geistige Elite vertrieb. Und sie fehlen uns bis heute. Dies geschah, weil Faschisten und engstirnige Hinterwäldler an die Macht kamen. Und wir bewegen uns erneut in diese Richtung.

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts gaben wir die ganz Großen der Wissenschaft her. Österreich vertrieb diese Elite. Es handelt sich dabei nicht nur um bedeutende Wissenschaftler, sondern auch um Nobelpreisträger. Ihr Abgang erschuf eine Lücke, die bis heute nicht gefüllt werden konnte.

Es waren Personen wie Sigmund Freud (Neurologe und Psychologe sowie Begründer der Psychoanalyse), Marie Jahoda (Sozialpsychologin), Max Ferdinand Perutz (Molekularbiologe und 1962 Nobelpreis für Chemie), Karl Popper (Philosoph), Lise Metner (Kernphysikern), Eric Kandel (Neurowissenschaftler und 2000 Nebelpreis für Medizin), Walter Kohn (Physiker und Nobelpreis 1936), Otto Loewi (Pharmakologe und Nobelpreis 1936) und viele mehr, die von dummen, hirnlosen Personen vertrieben wurden. Eine Schande, für die wir uns noch heute schämen sollten.

Samstag, 12. Oktober 2013

Die Jugend muss Vorrang haben



Robert Greil, Leiter der Universitätsklinik für Innere Medizin III in Salzburg, meint, dass ältere Krebspatienten diskriminiert werden. Diese bekommen eine nicht so gute Behandlung wie jüngere Krebspatienten. Sein Beispiel hierfür ist ein 80jähriger oder älterer Patient mit einer bösartigen Erkrankung des Lymphsystems, dem eine schlechtere Behandlung widerfährt.

Einer internationalen Studie zufolge werden 60-Jährige doppelt so oft unbehandelt, wie junge Patienten. Bei den 80-Jährigen sieben Mal so oft.

Dies ist selbstverständlich nicht in Ordnung. Doch wenn wir ehrlich sind, muss ein junger Patient immer Vorrang haben. Ein 80-Jähriger hat sein Leben gelebt sowie die Chance seine Träume zu verwirklichen. Hingegen ein 20-Jähriger nicht. Dieser steht erst am Anfang seines Lebens.

Dies muss in allen Bereichen der Medizin der Fall sein. Es darf niemals dazu führen, dass beispielsweise eine junge herzkranke Person stirbt, weil das Spenderherz an einen 80-Jährigen ging. Es hat keinen Sinn das Leben alter Menschen zu verlängern, wenn nicht genug junge Leute da sind, um das System zu finanzieren.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Akute Pankreatitis



Die akute Pankreatitis ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Die Ursache dieser Erkrankung ist eine Gallensteineinklemmung im Papillenbereich, Alkohol, Arzneimittel oder Infektionen.

Symptome der akuten Pankreatitis sind schwere Dauerschmerzen im Oberbauch, die gürtelförmig in den Rücken ausstrahlen. Weiters kommt es zu Übelkeit und Erbrechen. Eventuell tritt Fieber auf. Auch ein Ileus kann zu den Anzeichen der akuten Pankreatitis sein. In schweren Fällen kommt es auch zu Ikterus, Aszites und zu einem Pleuraerguss.

Die Diagnose der akuten Pankreatitis erfolgt zum einen durch eine Blutuntersuchung (Lipase, Leukozyten, CRP). Weiter Maßnahmen zur Sicherung der Diagnose sind die Sonographie und eine Röntgenleeraufnahme des Abdomens. Weiters wird ein EKG geschrieben. Auch CT und ERCP gehören zum Diagnoseprozess.

Die Behandlung der akuten Pankreatitis erfolgt durch eine parenterale Ernährung, einem Elektrolytausgleich, der Schmerzbekämpfung mit Procain und der Gabe von Protonenpumpenhemmer. Eventuell sind Antibiotika von Nöten.

Montag, 7. Oktober 2013

Nichteitrige chronisch-destruierende Cholangitis



Die Nichteitrige chronisch-destruierende Cholangitis ist eine chronisch fortschreitende, nicht-eitrige Entzündung der Gallengänge. Diese Erkrankung ist unklarer Ursache. Die Symptome der nicht-eitrigen chronisch-destruierenden Cholangitis sind Abgeschlagenheit, Oberbauchbeschwerden, Juckreiz, Gelenkentzündung, Schilddrüsenentzündung und Sicca-Syndrom. Diagnostiziert wird sie mittels Blutuntersuchung (Bilirubin), Sonographie und ERCP. Die Behandlung erfolgt mit Ursodesoxycholsäure. Eventuell ist eine Lebertransplantation, wenn Therapie versagt, notwendig.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Akute eitrige Cholangitis



Die akute eitrige Cholangitis ist eine Entzündung der Gallenwege. Sie ist die Folge einer Gallenabflussbehinderung durch Gallengangsteine. Symptome dieser Erkrankung sind Fieber, Schüttelfrost, Ikterus und Koliken. Die Diagnose der akuten eitrigen Cholangitis erfolgt durch Blutuntersuchungen, Sonographie und einem ERCP. Therapiert wird durch eine endoskopische Gallensteinentfernung.