Die Natur ist einzigartig und voller Vielfalt, dass man es sich nicht vorstellen kann. Sie ist Farbenfroh und furchtbar komplex. Jeder sollte das Recht haben all die Wunder der Natur zu entdecken, sie mit den Augen einfassen, in Gedanken verarbeiten und mit dem Mund wiedergeben. Auch unsere Kinder und Enkel, sowie Urenkel sollten diese Vielfalt zu Gesicht bekommen, denn sie haben einen Anspruch darauf. Darum ist es wichtig, dass wir der Natur ihren Willen auf Leben akzeptieren und ihr kein Messer ins Herz rammen.
Wir haben uns weiter entwickelt und vieles erreicht. Einiges von dem ist physikalisch Unmöglich! Doch wir schafften es dennoch, denn der Mensch ist das intelligenteste Wesen, aber auch das dümmste auf der Welt, die wir nach belieben zerstören und nehmen keine Rücksicht auf den Erhalt unserer Heimat. Schlimm ist, dass uns die Natur nicht gehört. Sie ist des niemandem Besitz! Wir beuten die Natur wie einen devoten Sklaven aus. Dabei sind wir ein Teil von ihr, die wir so gnadenlos zerstören, bis wir uns selbst vernichtet haben. Das wollen wir alle nicht einsehen, weil wir das nicht erkennen wollen, denn die Realität ist grausam. Der Mensch tut so, als wäre die globale Erderwärmung ein Aprilscherz von Vereinen wie Greenpeace, Global 2000 oder WWF. Auch nicht von Al Gore. So ist es nicht!
Wenn es so weiter geht, dann ist irgendwann Schluss mit der Menschheit. Nur wenn wir aufwachen und etwas dagegen tun, ist unsere Zukunft gesichert. Umweltschutz ist nicht teuer. Es kostet nicht die Welt und ist für jeden erschwinglich.
Sonntag, 26. Februar 2012
Mittwoch, 22. Februar 2012
Schizophrenie
Das Wort Schizophrenie kommt aus dem griechischen. Es besteht aus den zwei Wörtern skizo („spalten“) und phren („Verstand, Gemüt“). Es ist einer der Häufigsten Diagnosen im stationären Bereich der Psychiatrie. Schizophrenie hat allerdings nichts mit einer Persönlichkeitsspaltung zu tun. Der Begriff wurde von dem Schweizer Psychiater Eugen Bleuler 1911 geprägt.
Die Schizophrenie sind Störungen des Denkablaufs sowie Wahn und Halluzinationen, des Erlebens der eigenen Person in der Umwelt. Weitere Symptome sind die Veränderung der Gemütslage und die Störungen des Wollen, Handeln und Ich-Erleben.
Wahn und Halluzinationen kommen auch in anderen psychiatrischen Störungen und organischen Gehirnerkrankungen vor.
Des Weiteren verändert sich auch die Motorik des Betroffenen, in dem sich der gesamte Bewegungsablauf verlangsamt. Unkoordiniert wirkende Bewegungen erzeugen eine gewisse Plumpheit und Ungeschicklichkeit. Der Betroffene erleidet außerdem einen Verlust von Spontaneität und Initiative sowie das Interesse an der eigenen Person und der Umwelt.
Bei der Schizophrenie unterscheidet man unter mehrere verschiedene Arten, wie zum Beispiel unter paranoide Schizophrenie, Hebephrenie, Katatone Schizophrenie und Schizophrenia Simplex.
Als mögliche Ursachen der Schizophrenie werden Soziale und Biologische Gründe genannt. Über die genaue Ursache sind sich die Forscher uneinig. Hypothesen über die Ursache der Schizophrenie gibt es Einzelbefunde aus allen Forschungsbereichen, die zumindest einige Aspekte zu erklären scheinen.
Die Anzeichen bei Jugendlichen sind:
• Stimmungslabilität
• Rückzug aus dem familiären Leben
• Apathie vor allem
• Der Verlust des Interesses
Anzeichen bei Erwachsenen:
• Nicht beobachtete Reizbarkeit
• Aggressivität
• Klagen über Angstzustände oder Depressionen
• Nachlassen der Leistungen
• Entschlussunfähigkeit und Vernachlässigung des Äußeren
• Der Abbruch sozialer Kontakte
• Die zunehmende Isolation
Einer Studie zu Folge, die in dem Zeitraum von 1955 bis 1964 gemacht wurde, sind die Hälfte aller psychisch kranken Gewalttäter Schizophrene. Allerdings begehen nur von 10 000 Schizophrenen 5 eine Gewalttat. Der Wahn ist meist das Motiv und die Mehrzahl der Täter ist Männlich. Die Tat richtet sich meistens gegen Verwandte oder Freunde, aber auch gegen Autoritätspersonen, prominente Politiker, Geistliche, Richter oder Ärzte. Die meisten Gewalttaten von Schizophrenen hätten durch rechtzeitige Behandlung verhindert werden können.
1% der Weltbevölkerung erkrankt im laufe des Lebens an Schizophrenie. Eine Untersuchung der WHO in 10 verschiedenen Ländern zu folge, ist das Risiko an Schizophrenie zu erkranken mit 1% in jedem Land gleich hoch. Es besteht kein unterschied zwischen Entwicklungsländern und Industrieländern.
Der Beginn der Schizophrenie ist selten vor der Pubertät, sonder meistens zwischen 15 und 35. Ersterkrankungen nach dem vierzigsten Lebensjahr werden als Spätschizophrenie bezeichnet und treten überwiegend bei Frauen auf. Nach dem fünfzigsten Lebensjahr scheint es kaum Ersterkrankungen zu geben. Die Wahrscheinlichkeit einer Schizophrenie Erkrankung ist bei Männern und Frauen gleich. Bei Männern ist der Ausbruch einer Erkrankung zwischen 15 und 25 und bei Frauen zwischen 20 und 29. Man vermutet, dass die Hormone Östrogen bei den Frauen den Ausbruch der Krankheit länger zurückhält und das Testosteron bei den Männern den Ausbruch fördert.
Bei der Überwiegenden Mehrheit der Betroffenen können die Symptome teilweise unterdrückt werden, aber die Schizophrenie lässt sich nicht heilen, also ursächlich behandeln. Die Behandlung erfordert meistens eine medizinische Betreuung über viele Jahre oder Jahrzehnte. Der Arzt muss über eine Klinikeinweisung entscheiden. Dies kann oft zu einer Entlastung der Familie führen, da der Betroffene eine intensive Betreuung benötigt und das familiäre Wohl belastet. Die Behandlung erfolgt durch Medikamente und Psychotherapie. Zusätzlich kommt eine Bewegungs-, Kunst- und Beschäftigungstherapie und eine Arbeits- und Sozialtherapie.
Die Schizophrenie sind Störungen des Denkablaufs sowie Wahn und Halluzinationen, des Erlebens der eigenen Person in der Umwelt. Weitere Symptome sind die Veränderung der Gemütslage und die Störungen des Wollen, Handeln und Ich-Erleben.
Wahn und Halluzinationen kommen auch in anderen psychiatrischen Störungen und organischen Gehirnerkrankungen vor.
Des Weiteren verändert sich auch die Motorik des Betroffenen, in dem sich der gesamte Bewegungsablauf verlangsamt. Unkoordiniert wirkende Bewegungen erzeugen eine gewisse Plumpheit und Ungeschicklichkeit. Der Betroffene erleidet außerdem einen Verlust von Spontaneität und Initiative sowie das Interesse an der eigenen Person und der Umwelt.
Bei der Schizophrenie unterscheidet man unter mehrere verschiedene Arten, wie zum Beispiel unter paranoide Schizophrenie, Hebephrenie, Katatone Schizophrenie und Schizophrenia Simplex.
Als mögliche Ursachen der Schizophrenie werden Soziale und Biologische Gründe genannt. Über die genaue Ursache sind sich die Forscher uneinig. Hypothesen über die Ursache der Schizophrenie gibt es Einzelbefunde aus allen Forschungsbereichen, die zumindest einige Aspekte zu erklären scheinen.
Die Anzeichen bei Jugendlichen sind:
• Stimmungslabilität
• Rückzug aus dem familiären Leben
• Apathie vor allem
• Der Verlust des Interesses
Anzeichen bei Erwachsenen:
• Nicht beobachtete Reizbarkeit
• Aggressivität
• Klagen über Angstzustände oder Depressionen
• Nachlassen der Leistungen
• Entschlussunfähigkeit und Vernachlässigung des Äußeren
• Der Abbruch sozialer Kontakte
• Die zunehmende Isolation
Einer Studie zu Folge, die in dem Zeitraum von 1955 bis 1964 gemacht wurde, sind die Hälfte aller psychisch kranken Gewalttäter Schizophrene. Allerdings begehen nur von 10 000 Schizophrenen 5 eine Gewalttat. Der Wahn ist meist das Motiv und die Mehrzahl der Täter ist Männlich. Die Tat richtet sich meistens gegen Verwandte oder Freunde, aber auch gegen Autoritätspersonen, prominente Politiker, Geistliche, Richter oder Ärzte. Die meisten Gewalttaten von Schizophrenen hätten durch rechtzeitige Behandlung verhindert werden können.
1% der Weltbevölkerung erkrankt im laufe des Lebens an Schizophrenie. Eine Untersuchung der WHO in 10 verschiedenen Ländern zu folge, ist das Risiko an Schizophrenie zu erkranken mit 1% in jedem Land gleich hoch. Es besteht kein unterschied zwischen Entwicklungsländern und Industrieländern.
Der Beginn der Schizophrenie ist selten vor der Pubertät, sonder meistens zwischen 15 und 35. Ersterkrankungen nach dem vierzigsten Lebensjahr werden als Spätschizophrenie bezeichnet und treten überwiegend bei Frauen auf. Nach dem fünfzigsten Lebensjahr scheint es kaum Ersterkrankungen zu geben. Die Wahrscheinlichkeit einer Schizophrenie Erkrankung ist bei Männern und Frauen gleich. Bei Männern ist der Ausbruch einer Erkrankung zwischen 15 und 25 und bei Frauen zwischen 20 und 29. Man vermutet, dass die Hormone Östrogen bei den Frauen den Ausbruch der Krankheit länger zurückhält und das Testosteron bei den Männern den Ausbruch fördert.
Bei der Überwiegenden Mehrheit der Betroffenen können die Symptome teilweise unterdrückt werden, aber die Schizophrenie lässt sich nicht heilen, also ursächlich behandeln. Die Behandlung erfordert meistens eine medizinische Betreuung über viele Jahre oder Jahrzehnte. Der Arzt muss über eine Klinikeinweisung entscheiden. Dies kann oft zu einer Entlastung der Familie führen, da der Betroffene eine intensive Betreuung benötigt und das familiäre Wohl belastet. Die Behandlung erfolgt durch Medikamente und Psychotherapie. Zusätzlich kommt eine Bewegungs-, Kunst- und Beschäftigungstherapie und eine Arbeits- und Sozialtherapie.
Die Unnötigkeit der Warnhinweise auf Zigarettenpackungen
„Rauchen fügt Ihnen und den Menschen in ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu“, steht auf meinem Zigarettenpackerl. Schön, kann man sagen, doch dies ist wohl den meisten Menschen egal. Und es schreckt sie keines Falls vom Rauchen ab.
„Rauchen in der Schwangerschaft schadet ihrem Kind“, beachtet genauso kaum Jemand. Nicht nur weil ein Teil der Raucher Männer sind, sondern weil niemand diese kleinen, feinen Hinweise auf den Zigarettenschachteln beachtet. Und es interessiert sie nicht. Der Mensch lebt lieber seine Dummheit.
Es ist zwar ganz nett, dass dies oben steht. Doch: Wer braucht dies? Wer legt Wert darauf?
Also: Wozu? Was soll das?
„Rauchen in der Schwangerschaft schadet ihrem Kind“, beachtet genauso kaum Jemand. Nicht nur weil ein Teil der Raucher Männer sind, sondern weil niemand diese kleinen, feinen Hinweise auf den Zigarettenschachteln beachtet. Und es interessiert sie nicht. Der Mensch lebt lieber seine Dummheit.
Es ist zwar ganz nett, dass dies oben steht. Doch: Wer braucht dies? Wer legt Wert darauf?
Also: Wozu? Was soll das?
Body Integrity Identity Disorder
Bei einer Body Integrity Identity Disorder (BIID) handelt es sich um eine Störung bei der die Betroffenen den Wunsch nach einem körperlichen Leiden haben. Soll heißen, die Betroffenen wünschen sich ein Leben mit Behinderung.
BIID ist einer der seltensten Störungen in der Psychiatrie. Der Beginn dieser Erkrankung beginnt meist durch ein Erlebnis in der Kindheit, wie zum Beispiel das Treffen mit einem Behinderten, dem ein Bein fehlt. Die Forschung wurde erst in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts auf diese Störung aufmerksam und gab ihr zunächst die irreführende Bezeichnung „Apotemnophilie“ (Vorliebe fürs Abschneiden). Dies ist nicht zutreffend, da die Betroffenen Schmerzen nicht als erregend finden, sondern die Sehnsucht nach einer Amputation haben.
Im Jahre 2000 nahm der schottische Arzt Robert Smith zwei Beinamputationen bei BIID – Patienten vor. Nach Protesten seitens des britischen Parlaments, griff die britische Ärztekammer ein und untersagte solche Operationen.
Allerdings ist ein solches Verbot kein Hindernis für die Betroffenen. Wenn das Verlangen nach einer Amputation zu groß ist, kommt es vor, dass einige von diesen sich selbst ein Bein entfernen oder sich selbst so schlimm Verletzen, dass ein Arzt den Betroffenen das bestimmt Gliedmaß schließlich entfernen muss.
Michael First, ein Psychiater der New Yorker Columbia – Universität, befragte vor sieben Jahren 52 BIID – Betroffene. Neun von ihnen hatten eine Amputation durchführen lassen. Dabei kam der Psychiater zu der Erkenntnis, dass alle neun keinen weiteren Wunsch nach einer Amputation hatten.
Durch weitere Untersuchungen konnte man keine sexuelle Komponente feststellen. Auch konnte man keine Wahnerkrankungen feststellen. Eine Depression ist nur in den seltensten Fällen vorhanden.
Eine Therapie von BIID ist derzeit nicht möglich, da die Forschung noch nicht die Ursache für diese Störung gefunden hat. Derzeit ist es nur möglich den Leidensdruck durch Medikamente zu lindern.
BIID ist einer der seltensten Störungen in der Psychiatrie. Der Beginn dieser Erkrankung beginnt meist durch ein Erlebnis in der Kindheit, wie zum Beispiel das Treffen mit einem Behinderten, dem ein Bein fehlt. Die Forschung wurde erst in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts auf diese Störung aufmerksam und gab ihr zunächst die irreführende Bezeichnung „Apotemnophilie“ (Vorliebe fürs Abschneiden). Dies ist nicht zutreffend, da die Betroffenen Schmerzen nicht als erregend finden, sondern die Sehnsucht nach einer Amputation haben.
Im Jahre 2000 nahm der schottische Arzt Robert Smith zwei Beinamputationen bei BIID – Patienten vor. Nach Protesten seitens des britischen Parlaments, griff die britische Ärztekammer ein und untersagte solche Operationen.
Allerdings ist ein solches Verbot kein Hindernis für die Betroffenen. Wenn das Verlangen nach einer Amputation zu groß ist, kommt es vor, dass einige von diesen sich selbst ein Bein entfernen oder sich selbst so schlimm Verletzen, dass ein Arzt den Betroffenen das bestimmt Gliedmaß schließlich entfernen muss.
Michael First, ein Psychiater der New Yorker Columbia – Universität, befragte vor sieben Jahren 52 BIID – Betroffene. Neun von ihnen hatten eine Amputation durchführen lassen. Dabei kam der Psychiater zu der Erkenntnis, dass alle neun keinen weiteren Wunsch nach einer Amputation hatten.
Durch weitere Untersuchungen konnte man keine sexuelle Komponente feststellen. Auch konnte man keine Wahnerkrankungen feststellen. Eine Depression ist nur in den seltensten Fällen vorhanden.
Eine Therapie von BIID ist derzeit nicht möglich, da die Forschung noch nicht die Ursache für diese Störung gefunden hat. Derzeit ist es nur möglich den Leidensdruck durch Medikamente zu lindern.
Dienstag, 21. Februar 2012
Persistent sexual arousal syndrom
Das Persistent sexual arousal syndrome (PSAS), zu dt.: „andauernde genitale Erregungsstörung“ ist eine Störung, bei der der Betroffene an einer sexuellen Dauererregung leidet, welche sich durch unzählige Orgasmen am Tag erkenntlich macht.
Bei dieser Erregungsstörung, die bislang nur bei Frauen bekannt ist, kann es in einigen Fällen passieren, dass der Erkrankte bis zu 250 Orgasmen am Tag hat. Das Auftreten der Orgasmen ist unerwartet und ungewollt und es reichen leichte Vibrationen, wie zum Beispiel beim Bus fahren. In einigen Fällen kann es auch vorkommen, dass ein vibrationsähnliches Geräusch einen Orgasmus verursachen kann.
Die erste Beschreibung dieses Syndroms war 2001 von Dr. Sandra Leiblum, eine führende Person in der Sex Therapie. PSAS ist noch relativ unerforscht und es gibt weder Medikamente noch Therapien, die die Krankheit heilen können.
Bei dieser Erregungsstörung, die bislang nur bei Frauen bekannt ist, kann es in einigen Fällen passieren, dass der Erkrankte bis zu 250 Orgasmen am Tag hat. Das Auftreten der Orgasmen ist unerwartet und ungewollt und es reichen leichte Vibrationen, wie zum Beispiel beim Bus fahren. In einigen Fällen kann es auch vorkommen, dass ein vibrationsähnliches Geräusch einen Orgasmus verursachen kann.
Die erste Beschreibung dieses Syndroms war 2001 von Dr. Sandra Leiblum, eine führende Person in der Sex Therapie. PSAS ist noch relativ unerforscht und es gibt weder Medikamente noch Therapien, die die Krankheit heilen können.
Samstag, 11. Februar 2012
Rauchen in Lokalen
Obwohl ich ein begnadeter Raucher bin, muss ich eingestehen, dass ein absolutes Rauchverbot in Lokalen Sinnvoll wäre. Immerhin schadet der Konsum von Tabak dem Körper. Und das nicht nur den Raucher selbst, sondern auch allen anderen in dessen Umgebung.
Ein Rauchverbot würde dazu führen, dass zum einen die Leute weniger rauchen und zum anderen, dass die KellnerInnen weniger passiv mitrauchen. Demnach würden auch die Kosten für das Gesundheitssystem gesenkt werden.
Einfach gesagt: Wir brauchen ein absolutes Rauchverbot in Lokalen.
Ein Rauchverbot würde dazu führen, dass zum einen die Leute weniger rauchen und zum anderen, dass die KellnerInnen weniger passiv mitrauchen. Demnach würden auch die Kosten für das Gesundheitssystem gesenkt werden.
Einfach gesagt: Wir brauchen ein absolutes Rauchverbot in Lokalen.
Samstag, 4. Februar 2012
Krebsrisikofaktor Übergewicht
Heute ist Weltkrebstag. Und dieses Thema ist etwas sehr ernstes, denn immerhin erkranken Weltweit jährlich 12 Millionen Menschen an einem der unzähligen Formen von Krebs und 7,6 Millionen sterben pro Jahr daran. Dies sind nicht gerade geringe Zahlen.
Aus diesem Grund präsentierte das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg eine Langzeituntersuchung, die besagt, dass Übergewicht und Fettleibigkeit das Rauchen als Krebsrisikofaktor Nummer eins ablöst. Speziell Nieren-, Darm- und Brustkrebs, sowie Tumore in der Speiseröhre und der Gebärmutterschleimhaut sind dies der Fall. Weiters sind die Hälfte aller Krebstodesfälle durch Umwelt- und Lebensstilfaktoren verursacht und daher vermeidbar.
Otmar Wiestler, Vorstandsversitzender des DKFZ, betonte: „Inzwischen sind wir an einem Punkt, an dem wir die Fettleibigkeit als Krebsrisikofaktor genauso ernst nehmen müssen wie das Rauchen.“
Laut Rudolf Kaaks, DKFZ-Epidemiologe, gilt Übergewicht in der Hälfte der Fälle von Krebs in der Gebärmutterschleimhaut und in 20% der Fälle bei Brustkrebs nach den Wechseljahren als Auslöser.
Jedoch, und dies stellt ein Problem da, lässt sich Übergewicht schwer definieren. Der Body-Maß-Index (BMI) zum Beispiel ist zu ungenau und daher nicht aussagekräftig. Kaaks meint dazu: „Es spricht vieles dafür, dass vor allem das so genannte viszerale Fett zwischen den Bauchorganen eine gefährliche Rolle bei der Krebserkrankung spielt. Davon können auch relativ schlanke Personen zu viel angesammelt und dadurch ein erhöhtes Krebsrisiko haben.“
Stephan Harzig, Stoffwechselexperte im DKFZ, untersucht die physiologischen Zusammenhänge zwischen Übergewicht und Krebs. Er stellte fest, dass die Adipokine, Hormone, die das Fettgewebe selbst ausschüttet, das Krebswachstum fördern. Deshalb empfiehlt Harzig körperliche Aktivitäten um dieses Risiko zu senken.
Aus diesem Grund präsentierte das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg eine Langzeituntersuchung, die besagt, dass Übergewicht und Fettleibigkeit das Rauchen als Krebsrisikofaktor Nummer eins ablöst. Speziell Nieren-, Darm- und Brustkrebs, sowie Tumore in der Speiseröhre und der Gebärmutterschleimhaut sind dies der Fall. Weiters sind die Hälfte aller Krebstodesfälle durch Umwelt- und Lebensstilfaktoren verursacht und daher vermeidbar.
Otmar Wiestler, Vorstandsversitzender des DKFZ, betonte: „Inzwischen sind wir an einem Punkt, an dem wir die Fettleibigkeit als Krebsrisikofaktor genauso ernst nehmen müssen wie das Rauchen.“
Laut Rudolf Kaaks, DKFZ-Epidemiologe, gilt Übergewicht in der Hälfte der Fälle von Krebs in der Gebärmutterschleimhaut und in 20% der Fälle bei Brustkrebs nach den Wechseljahren als Auslöser.
Jedoch, und dies stellt ein Problem da, lässt sich Übergewicht schwer definieren. Der Body-Maß-Index (BMI) zum Beispiel ist zu ungenau und daher nicht aussagekräftig. Kaaks meint dazu: „Es spricht vieles dafür, dass vor allem das so genannte viszerale Fett zwischen den Bauchorganen eine gefährliche Rolle bei der Krebserkrankung spielt. Davon können auch relativ schlanke Personen zu viel angesammelt und dadurch ein erhöhtes Krebsrisiko haben.“
Stephan Harzig, Stoffwechselexperte im DKFZ, untersucht die physiologischen Zusammenhänge zwischen Übergewicht und Krebs. Er stellte fest, dass die Adipokine, Hormone, die das Fettgewebe selbst ausschüttet, das Krebswachstum fördern. Deshalb empfiehlt Harzig körperliche Aktivitäten um dieses Risiko zu senken.
Mittwoch, 1. Februar 2012
Rauchen in der Schwangerschaft
Ich finde es immer wieder lustig, wenn eine schwangere Frau sagt, wie sehr sie sich auf ihr zukünftiges Kind freut und wie lieb sie es haben wird, aber während der Schwangerschaft raucht. Das ist genau genommen eher Heuchelei. Durch den Konsum von Tabak in der Schwangerschaft schadet sie dem Ungeborenen. Und wir sprechen hier nicht von Kleinigkeiten, sondern von ernsthaften Risiken, die als Folge auch den Tod des Kindes zu Folge haben können.
Hier ein kleiner Überblick:
• Verdopplung des Risikos einer Fehl-, Früh- oder Todgeburt
• 12 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, dass das Kind ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) aufweist
• Asthma
• Zu niedriges Geburtsgewicht
Deshalb bedarf es einer besseren und größeren Aufklärung. Es ist daher die Politik gefragt, hier etwas zu tun und zu bewegen, denn jedes medizinische Problem verursacht Kosten für das gesamte Gesundheitssystem. Steigen die Kosten hierfür, muss jeder einzelne mehr einzahlen.
Hier ein kleiner Überblick:
• Verdopplung des Risikos einer Fehl-, Früh- oder Todgeburt
• 12 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, dass das Kind ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) aufweist
• Asthma
• Zu niedriges Geburtsgewicht
Deshalb bedarf es einer besseren und größeren Aufklärung. Es ist daher die Politik gefragt, hier etwas zu tun und zu bewegen, denn jedes medizinische Problem verursacht Kosten für das gesamte Gesundheitssystem. Steigen die Kosten hierfür, muss jeder einzelne mehr einzahlen.
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