Montag, 31. Dezember 2012

Kaiserschnitt



In vielen Fällen kann eine normale, vaginale Geburt nicht stattfinden. Ist dies der Fall, kommt es zu einem Kaiserschnitt.

Indikationen
 Es gibt zwei verschiedene Indikationen für einen Kaiserschnitt. Zum einen im Akutfall, wenn Gefahr für das Kind oder die Mutter während der Geburt droht oder geplant, wie zum Beispiel bei Beckenanomalien, Plazenta prävia, vorzeitige Plazentalösung, Querlage des Kindes, Risikoschwangerschaft mit unreifer Cervix, starke Myopie oder wenn die Mutter über vierzig Jahre alt ist.

Durchführung
Ein Kaiserschnitt wird entweder in Vollnarkose oder mit Periduralanästhesie durchgeführt. Zuerst wird die Bauchdecke per Pfannenstielschnitt geöffnet. Anschließend kommen die Öffnung der Gebärmutter und gleich darauf die Entbindung des Kindes. Weiters folgt die Versorgung des Neugeborenen durch absaugen und abnabeln sowie dem Verschließen der Wunde.

Pflege
Im Bereich der Pflege ist auch einiges zu beachten. Vor der Operation bekommt die Frau einen Katheder gelegt. Weiters kann es wichtig sein eine Infusion anzulegen. Auch die postoperative Pflege und die Rhesusprophylaxe bei rhesus-negativer Mutter sind von großer Wichtigkeit. Dazu kommt noch, dass die Pflegeperson darauf schauen muss, dass das Kind möglichst bald an die Brust angelegt wird.

Frühgeburt



Eine Frühgeburt ist eine Geburt vor der achtunddreißigsten Schwangerschaftswoche. Das Geburtsgewicht ist kleiner als zweitausendfünfhundert Gramm.

Die Ursachen für eine Frühgeburt können Zervixinsuffizienz, Uterusfehlbildungen und Myome, Infektionen, Hypertonie und EPH-Gestose, Mehrlingsgeburten, Frühgeburten in der Anamnese oder eine Überforderung der Schwangeren.

Symptome eine Frühgeburt sind vorzeitige Wehen und ein vorzeitiger Blasensprung.

Vorzeitige Plazentalösung



Definition
Die vorzeitige Plazentalösung ist die teilweise oder vollständige Lösung dieser vor der Geburt des Kindes. Sie tritt meist nach der neunundzwanzigsten Schwangerschaftswoche auf und hat eine Mortalität von achtzig Prozent fürs Kind.

Ursachen
Die Ursachen für die vorzeitige Plazentalösung sind in der Regel Spätgestosen, wie Schwangerschaftsbedingte Hypertonie, Präklampsie oder Eklampsie, oder Traumen. In vielen Fällen ist der Grund eine unklare Genese.

Pathogenese
Durch die vorzeitige Plazentalösung entsteht oft ein retroplazentares Hämatom. Es kann zum Schock und zu Gerinnungsstörungen kommen.

Symptome
Die Symptome einer vorzeitigen Plazentalösung sind starke Unterbauchschmerzen, ein druckempfindlicher Uterus und vaginale Blutungen.

Therapie
Je nach Größe der abgelösten Fläche reichen die Therapiestrategien von sofortigem Kaiserschnitt bis hin zu abwartender Beobachtung.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Abort



Definition
Ein Abort ist die vorzeitige Ausstoßung des toten Embryos oder Fetus unter einem Gewicht von fünfhundert Gramm. Es ist die Beendigung der Schwangerschaft vor Eintreten der Lebensfähigkeit des Kindes.

Ursachen
Bei den Ursachen wird der Abort in zwei Formen unterschieden. Dies sind der Früh- und Spätabort.
Der Frühabort tritt vor der sechzehnten Schwangerschaftswoche auf. Dieser ist meist wegen Chromosomenstörungen und nicht entwicklungsfähigen Embryos oder Feten oder aufgrund einer Infektionen.
Der Spätabort ist erst nach der sechzehnten und vor der fünfundzwanzigsten Schwangerschaftswoche. Seine Ursachen sind Myome, Infektionen oder die vorzeitige Öffnung des Muntermundes.

Formen
Es gibt sieben Formen des Abortes. Diese sind Abortus imminens, eine drohende Fehlgeburt, der Abortus incipiens, eine beginnende Fehlgeburt, der febrile Abort, septische Abort, Abortus completus, Abortus incompletus und Missed Abortion.

Symptome
Die Symptome eines Bortes sind Wehen, Blutungen und Schmerzen.

Therapie
Bei der Therapie eines Abortes ist es wichtig, dass die Patientin eine Bettruhe bis zum Aufhören der Blutungen einhält. Weitere Therapiemaßnahmen sind die Gabe von Gestagenen (Progesteron) in der Frühschwangerschaft, Wehenhemmung durch Magnesium und Tokolytikern, regelmäßige Sonographie- und HCG-kontrollen und Antibiotika bei Bedarf.

Extrauteringravidität



Definition und Ursache
Die Extrauteringravidität ist eine außerhalb der Gebärmutterhöhle eingenistete Schwangerschaft. Die Ursachen hierfür liegen in vorangegangene Entzündungen oder Eileiterschwangerschaften, einer Spirale (IUD) oder an einer Endometriose (Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter)

Symptome
Es tritt in der Regel in der siebten Schwangerschaftswoche auf. Die Symptome einer Extrauteringravidität sind Übelkeit und Erbrechen, ein Brustspannen, häufiger Harndrang und Dysurie, Unterbauchschmerzen, ausbleibende Periode und eine vaginale Blutung.

Verlauf
Es sind zwei verschiedene Verläufe möglich.
Beim Ersten kommt es in der siebenten Schwangerschaftswoche zum Absterben des Keims meist. Dies führt zu einer Abbruchsblutung und zu einem Tubarabort. Einer Blutung beziehungsweise einem Hämatom am fimbriennahen Ende der Tube. Es kommt hierdurch zu starken Schmerzen.
Beim zweiten Verlauf, welcher lebensbedrohlich sein kann, kommt es zu einer Tubarruptur. Die Symptome können schon in der fünften und sechsten Schwangerschaftswoche auftreten. Bei einer Einnistung in  der engen Stelle (Isthmus) der Tube, kommt es zum Einriss dieser.

Therapie
Die Therapie einer Extrauteringravidität liegt in der Überwachung der Patientin, sowie in einer Laparaskopie oder in einer Laparatomie. Beides dient der Entfernung des Schwangerschaftsproduktes.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Der Schmerz



Der Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis. Er ist verknüpft mit aktueller oder potentieller Gewebsschädigung. Unterteilt wird der Schmerz in drei Formen: nozizeptiver, neuropathischer und somatoformer Schmerz.

Nozizeptiver Schmerz
Der nozizptive Schmerz ist unterteilt in Knochen und Weichteile, Viszera und Ischämie.
Im Bereich der Knochen und Weichteile wird dieser Schmerz als dumpf, drückend, pochend und bohrend beschrieben. Er ist gut lokalisierbar und ist ein Dauerschmerz oft mit bewegungsabhängigem Durchbruchschmerz.
In der Viscera wird dieser als dumpf und krampfartig beschrieben und ist schwer lokalisierbar. Weiters gibt es vegetative Begleitsymptome.
Im Bereich der Ischämie ist dieser hell und pochend sowie abtastungsabhängig aber auch abhängig von der Nahrungsaufnahme.

Neuropathischer Schmerz
Beim neuropathischen Schmerz liegt eine Schädigung oder Irritation des Nervensystems zugrunde. Er wird als einschießend, elektrisierend, heiß und brennend beschrieben und liegt im Versorgungsgebiet der betroffenen Nervenstruktur. Meist ist diese Schmerzform mit neurologischen Störungen, wie Purese, Hypästhesie, Parästhesie, Dysästhesie oder Anästhesie, einhergehend.

Somatoformer Schmerz
Dem somatoformen Schmerz liegt keine körperliche Ursache zugrunde. Er wird als Schrecklich, vernichtend und unerträglich bezeichnet. Diese Form tritt an wechselnden Körperregionen auf und ist eine starke Beeinträchtigung des täglichen Lebens. Weiters kann es zu depressiven Symptomen kommen.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Der Stuhl



Die Farbe und der Geruch des Stuhls sind abhängig von Ernährung und Schnelligkeit der Darmpassage. Normal ist eine Farbe von hell- bis dunkelbraun. Der Geruch entsteht durch Fäulnis und Gärung.

Die Konsistenz und die Menge sind ebenfalls abhängig von Nahrung und Trinkmenge. Im Regelfall ist er eine weiche, homogene Masse, mit einem Gewicht zwischen hundert und dreihundert Gramm pro Tag und wird fester bei geringer Trinkmenge und viel Eiweiß sowie breiiger bei erhöhter Trinkmenge und vermehrt Kohlenhydrate und Ballaststoffe.

Der Stuhl setzt sich aus mehren Stoffen zusammen. Dies sind zu fünfundsiebzig Prozent Wasser, zehn Prozent Abfallprodukte aus Nahrung, sieben Prozent abgestoßene Darmepithelien, Salze und Schleim sowie acht Prozent Bakterien.

Die Frequenz ist individuell verschieden. Sie wird jedoch durch bestimmte Vorraussetzungen beeinflusst. Dies sind die Nahrungszusammensetzung und Nahrungsmenge, die Bewegungsintensität, die Gewohnheiten und die psychische Verfassung.

Die Darmentleerung wird durch den Stuhldrang ausgelöst. Dies geschieht durch Kontraktion der Enddarmmuskulatur und Erschlaffung der Schließmuskeln sowie durch die Unterstützung der Bauchpresse.

Samstag, 22. Dezember 2012

Fieber



Allgemein
Das Fieber ist eine Form der Hyperthermie und entsteht durch eine Sollwerterhöhung. Es ist keine Krankheit, sondern ein Symptom.
Fieber wird in mehre Stufen eingeteilt. Subfebrile Temperatur (37,5-38°C), Febrile Temperatur (38,1-38,5°C), Mäßiges/hohes Fieber (38,6-39,9°C) und Hyperpyretisches Fieber (über 40°C).
Fieber entsteht wenn Körper mit pyrogenen Substanzen konfrontiert wird. Das heißt, es ist eine Reaktion auf Vorgänge im Körper, wie zum Beispiel bei Entzündungen oder bei einem Tumor.

Arten
Es gibt vier verschiedene Arten des Fiebers. Dies sind das Respirationsfieber, welches nach Verletzungen oder Operationen auftritt, das toxische Fieber durch Fremdeiweiß, das cerebrale Fieber, welches bei Schädigung des Thermoregulationszentrums entsteht, und das infektiöse Fieber, welches durch verschiedenste Erreger ausgelöst wird.

Phasen
Das Fieber wird in vier Phasen eingeteilt.

In der ersten Phase, der Fieberanstiegsphase, kommt es zu einem Anstieg der Temperatur sowie von Puls- und Atemfrequenz. Es tritt eine Müdigkeit und eine Abgeschlagenheit auf. Der Betroffene hat Schmerzen und empfindet ein allgemeines Krankheitsgefühl. Ein weiteres Anzeichen kann Schlaflosigkeit sein.
Maßnahmen in dieser Phase sind die Zufuhr von Wärme von außen und das Verhindern von Wärmeabgabe. Im klinischen Bereich auch die Beobachtung des Patienten.

In zwei Phase 2, der Fieberhöhe, zeigt der Patient Hitzezeichen sowie Hitzegefühl. Er hat eine trockene Zunge und ist durstig, appetitlos und lichtempfindlich. Weiters auch unruhig und eventuell desorientiert.
Maßnahmen in dieser Phase sind den Flüssigkeitsverlust zu ersetzen, die Beobachtung des Patenten, Ruhe im Zimmer, leicht verdauliche und vitaminreiche Kost sowie die Kontrolle der Ausscheidung.

Phase drei, der Fieberabfall, kann über zwei verschiedene Wege erfolgen. Lysis, langsam und gut verträglich, oder Krisis, rasch und Kreislaufbelastend.
Maßnahmen hier sind die Vitalzeichen-Kontrolle, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Kontrolle der Ausscheidung, Teilwaschung und häufiges Wäschewechseln.

In Phase vier, dem Erschöpfungsschlaf, ist der Patient aufgrund des Fieberabfalls müde und erschöpft. Daher ist für eine angenehme Raumtemperatur, für Ruhe und ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu sorgen.

Fiebertypen
Es gibt sechs verschiedene Fiebertypen. Diese sind das kontinuierliche Fieber, das remittierende Fieber, das intermittierende Fieber, das rekurrierende Fieber, das undulierende Fieber und das biphasische Fieber.
Beim kontinuierlichen Fieber ist eine gleichmäßige Temperatur mit einer Differenz von maximal einem Grad Celsius zu beobachten. Es tritt unter anderem bei Scharlach und Viruspneumonie auf.
Das remittierende Fieber ist gekennzeichnet durch wechselndes Fieber mit Tagesschwankungen rund 1,5°C. Es tritt auf bei Sepsis und Pyelonephritis.
Das Intermittierende Fieber ist ein wechselndes Fieber mit Tagesschwankungen deutlich über 1,5°C und kommt bei Pyelitis vor.
Beim rekurrierenden Fieber kommt es zu Fiberschüben, welche sich mit fieberfreien Intervallen abwechseln. Es tritt bei Malaria und Borrelliose auf.
Das undulierende Fieber ist gekennzeichnet durch einen langsamen wellenförmigen Verlauf. Es ist typisch für Tumore.
Das biphasische Fieber hat eine 2-gipfelige Fieberkurve und tritt bei Masern und bei einer Meningokokken-Sepsis auf.

Freitag, 21. Dezember 2012

Der Husten



Husten ist ein Schutzreflex und funktioniert nur beim nicht-bewusstlosen Menschen. Es ist ein Symptom und keine Krankheit. Jedoch wenn ein Husten länger als drei Wochen dauert, sollte die Grunderkrankung abgeklärt werden.

Husten dient dem Ausstoßen von Bronchialsekret, Fremdkörpern oder Partikeln und schädlichen Gase.

Der Husten kann in zwei Arten gegliedert werden. Nach zeitlichem Auftreten und nach dem Auswurf.

Ersteres wird in akuten Husten (bei entzündlichen Infektionskrankheiten), chronischen Husten (bei länger andauernden Krankheiten) und rezidivierenden Husten (schubweißes Auftreten wie bei Asthma bronchiale oder COPD) unterschieden.

Beim Auswurf unterscheidet man zwischen produktiven Husten, wie bei entzündlichen Krankheiten, und unproduktiver Husten, bei dem kein Sekret abgehustet wird.

Samstag, 15. Dezember 2012

Das Wickeln



Beim Wickeln eines Babys ist es wichtig, dass man den Säugling nicht an den Beinen hochzieht. Dies kann zu Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule und des Kopfes führen.

Bei großer Verschmutzung, also bei viel Stuhl, empfiehlt es sich das Kind auf den Bauch zu legen. Auf die Art lässt sich die Verunreinigung besser und rascher entfernen.

Die Windel sollte maximal bis zum Oberschenkel reichen, da es ansonsten zu einer Bewegungseinschränkung kommen kann. Das Kind verliert hierdurch die Möglichkeit seine Umwelt zu erkennen. Damit ist es auch nicht in der Lage zu lernen.

Weiters ist Wickeln ist auch Zeit für Zuwendung. Man sollte mit dem Kind reden, es streicheln und Küsschen geben. Es kann dabei auch eine Babymassage durchgeführt werden.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Das Abstillen



Unter dem Begriff „Abstillen“ versteht man das Entwöhnen des Säuglings von der Muttermilch. Hierbei wird in drei Arten unterschieden. Dies sind allmähliches Abstillen, frühes Abstillen und plötzliches Abstillen.

Das allmähliche Abstillen ist der Normalfall. Hier geht das Angebot aufgrund geringer Nachfrage zurück. Die Brust stellt sich Problemlos darauf ein.

Das frühe Abstillen erfolgt einige Wochen nach der Geburt. Da ist zu beachten, dass das Kind maximal eine Mahlzeit pro Woche durch Flaschennahrung erhält um den Säugling und die Brust nicht zu überfordern.

Das plötzliche Abstillen ist notwendig, wenn Mutter schwer erkrankt oder das Kind stirbt. Diese Form erfolgt meist medikamentös und kann alternativ unterstützt werden. Die Frau sollte die Flüssigkeitszufuhr reduzieren und Salbeitee trinken. Weiters hilfreich sind das Tragen von engen, gut sitzenden BHs und kalte Wickel.

Das Stillen 2




Milcheinschuss
Der Milcheinschuss erfolgt circa am zweiten, dritten bis maximal fünften Tag nach der Geburt. Eine Temperaturerhöhung auf bis zu 38°C für maximal zwei Tage ist normal und stellt kein Problem dar. Die Brust ist durch den Milcheinschuss hart, gespannt, vergrößert, warm und meist schmerzhaft.

Die daraus resultierenden Schmerzen können durch einfache Maßnahmen gelindert werden. Wichtig ist vor allem das Stillen ad libitum, also nach Bedarf. Weiters hilft die Zufuhr von Wärme vor dem Stillen und eventuell ein abpumpen der überschüssigen Milch. Hilfreich sind auch eine Brustmassage, das Leerpumpen und die Brüste nach dem Stillen kühlen. Eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr kann ebenfalls Abhilfe verschaffen.

Eine Komplikation der Nichtbehandlung ist der Milchstau.

Milchstau
Ein Milchstau entsteht, wenn die Milchgänge nicht genügend entleert werden. Typische Zeichen für diese Komplikation sind harte, schmerzempfindliche Brüste.

Die Ursachen eines Milchstaus sind für gewöhnlich eine Abflussbehinderung durch gestörten Milchspendereflex, wegen Stresssituation oder Schmerzen, eine Mangelnde Entleerung der Brust, da das Kind zu selten angelegt wird, das Kind nachts durch schläft oder Flach- oder Hohlwarzen, Mechanische Abflussbehinderung, aufgrund eines zu engen BHs, Empfindlichkeit der Brust gegen Kälte und Zugluft sowie Schlag oder Druck gegen die Brust.

Maßnahmen bei einem Milchstau sind häufiges anlegen, für Ruhe und Entspannung sorgen, warme Kompressen vor dem Stillen, Kälteanwendung nach dem Stillen, eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr, das Überprüfen der Anlegetechnik, homöpathische Mittel und eine Stillberatung. Auf ärztliche Anordnung kann auch die Anwendung eines Syntocin Sprays fünf Minuten vor dem Stillen sowie eventuell Schmerzmittel hilfreich sein.

Mastitis
Mastitis ist eine schmerzhafte Schwellung der betroffenen Brustpartie mit Rötung und Überwärmung der Haut. Häufig mit Fieber, einem allgemeinen Mattigkeitsgefühl, grippeartige Gliedschmerzen und nach ein bis drei Tagen kommt es zu Abszessbildung. Weiters auch begleitende Schwellung der Achsellymphknoten.

Eine Mastitis wird mit Blutabnahme und Ultraschall diagnostiziert.

Maßnahmen bei Mastitis sind Bettruhe, Entspannung, gute Entleerung durch häufiges Anlegen oder Abpumpen, bei Fortgeschrittener Mastitis jedoch Stillverbot, das Einschränken der Flüssigkeitsmenge, ein Ruhigstellen der Brust, kühle Umschläge, Wärmeanwendung bei beginnender Einschmelzung des Abszesses und die Gabe von Antibiotika sowie entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente.

Samstag, 8. Dezember 2012

Das Stillen 1



Als Stillen wird die Ernährung des Säuglings und Kleinkinds bezeichnet. Es ist die erste Nahrung die der Mensch bekommt.

Vorteile
Das Stillen bringt dem Kind, aber auch der Mutter, einige Vorteile. Zum einem trägt es zum Schutz vor Infektionen und zur Entwicklung bei. Die Menge und der Bedarf sind hormonell ans Kind angepasst, die Muttermilch ist jederzeit verfügbar und das Stillen fördert Mutter-Kind-Beziehung. Weiters senkt es das Übergewichtsrisiko, verringert Otitis media um bis zu 50%, Gastroenteritis um bis 64%, Atemwegserkrankungen bis 72%,  Diabetes Typ 1 und SIDS Risiko um 36%.

Das Stillen ist eine Prävention zur Verhinderung der atopischen Dermatitis und wirkt Sucht vorbeugend. Außerdem spart es Geld und ist Umweldfreundlich, da hierbei kein Abfall entsteht und kein Transport notwendig ist.

Maßnahmen zur Stillförderung
Grundsätzlich gilt bald stillen, oft stillen und nur stillen. Um das Stillen zu fördern wird ein intensiver Hautkontakt zwischen Mutter und Kind empfohlen. Da etwa zwanzig bis dreißig Minuten nach der Geburt der Saugreflex des Neugeborenen am stärksten ausgeprägt ist, sollte in dieser Zeit das Baby zum ersten Mal angelegt werden.

Muttermilch
Durch den Saugakt werden die Nervenenden der Brustwarze und des Warzenvorhofes gereizt. Dies bewirkt die Abgabe von Prolakin. Dadurch wird die Milchbildung gefördert. Häufiges Saugen vermehrt die Prolakinausschüttung.

Die erste Muttermilch wird Kolostrum genannt. Dies ist eine gelbe, dickflüssige Milch und wird gleich nach der Geburt in geringen Mengen abgegeben. Sie enthält mehr Proteine, Immunglobuline und weniger Fett als reife Milch und ist leicht verdaulich. Diese Milch reguliert das Energiedefizit sowie einen auftretenden Ikterus.

Die reife Muttermilch besteht aus Wasser, Proteinen, Fette, Kohlenhydrate, Mineralien und Spurenelemente sowie aus Vitaminen.

Wichtig beim Stillen
Beim Stillen sollte auf eine entspannte, ruhige Atmosphäre geachtet werden. Davor sollte die Mutter Hände waschen und auf eine bequeme Lage für sich schaffen. Weiters ist eine kurze Brustmassage mit Daumen und Zeigefinger vor dem Stillen hilfreich.

Bei der Durchführung ist zu Beachten, dass das Kind die Brust erreichen kann und es Bauch an Bauch mit er Mutter liegt. Außerdem muss die Nase des Kindes muss frei sein und die Mutter umfasst Rücken und Gesäß des Kindes.

Zu Beginn berührt die Mutter Gesicht des Kindes mit der Warze und sorgt dafür, dass die Zunge des Säuglings unten ist. Wichtig ist, dass die Anlegezeit sich nach den Bedürfnissen des Kindes richtet. Sollte dieser am Ende nicht von selbst die Brust loslassen, kann die Frau mit einem Finger den sog unterbrechen.

Um das Kind nicht zu gefährden ist eine Brustpflege wichtig. Diese sollte täglich mit Wasser und milder Seife erfolgen.

Stillrhythmus richtet sich nach den Bedarf des Kindes. Das heißt, das Baby wird angelegt, wenn es Hunger hat. Typische Zeichen dafür sind Augenbewegung, ein hin und her drehen des Kopfes, das Bewegen der Arme, Sauggeräusche und Saugbewegungen, sowie das Saugen an der eigenen Hand und weint, wenn nicht reagiert wird.

Die Schwangerschaft 2


Körperpflege
In der Schwangerschaft ist ein Wechselduschen empfohlen. Also das mehrfache Abduschen mit warmem und kaltem Wasser. Durch Bauchmassagen können Striae (Schwangerschaftsstreifen) vorgebeugt werden. Wichtig ist auch eine gründliche Intimpflege.

Berufstätigkeit
Die Berufstätigkeit ist gesetzlich geregelt. Es wird beschrieben, welche Tätigkeiten, Tagesarbeitszeiten und Orte eine werdende Mutter nicht verrichten darf. Weiters darf acht Wochen vor und nach der Geburt in Österreich nicht gearbeitet werden.

Geburtsvorbereitungskurse
Ein Geburtsvorbereitungskurs dient dem Erfahrungsaustausch sowie aus Informationen über den physiologischen Geburtsvorgang. Auch ein kennen lernen von Geburtsmethoden und –positionen, Möglichkeiten der Geburtserleichterung und dem Handling und Umgang mit Neugeborenen steht auf dem Programm.

Entbindungsorte
Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Möglichkeiten. Dies sind Krankenhaus, eine ambulante Entbindung, Geburtshäuser und die Hausgeburt.

Das Krankenhaus ist die häufigste gewählte Möglichkeit. Hier besteht oft die Möglichkeit von Rooming-in (Kind mit Mutter im Zimmer).

Die ambulante Geburt findet in einem Krankenhaus, einer gynäkologische Ordination oder einem Geburtshaus statt. Hierbei bleibt die Frau mit dem Kind nicht mehrere Tage im Krankenhaus, sondern kehrt nach einer Beobachtungszeit von vier bis vierundzwanzig Stunden nach Hause zurück. Vorraussetzung für diese Möglichkeit ist komplikationslose Geburt. Weiters sollte beachtet werden, dass eine Hebamme für Hausbesuch gefunden werden muss. Dies hat Innerhalb der nächsten zehn Tage zu geschehen.

In einem Geburtshaus findet die Geburt unter Leitung einer Hebamme ambulant statt. Dies geschieht mit Vor- und Nachbetreuung.

Bei der Hausgeburt sollten bestimmte Vorraussetzungen gegeben sein. Dies betrifft die Betreuung durch eine Hebamme und die Möglichkeit im Notfall schnell eine geburtshilfliche Einrichtung zu erreichen. Weiters empfiehlt sich eine Beratung mit dem Gynäkologen. Auch sollte das Wissen, dass selbst nach einer problemlosen Schwangerschaft Geburtskomplikationen auftreten können, vorhanden sein.

Wehen
Eine Wehe ist eine Muskelkontraktion der Gebärmutter. Die Wehen werden in drei Arten unterschieden:
  • Schwangerschaftswehen
  • Senkwehen/Vorwehen
  • Eröffnungs-, Austreibungs- und Presswehen

Jede Wehe verläuft in einem bestimmten Schema ab. Sie steigt langsam zu einem Gipfelpunkt und flaut dann wieder ab. Eine Wehe dauert ca. zwanzig bis sechzig Sekunden und dazwischen gibt es eine Wehenpause, dessen Umfang anfangs fünf bis zehn Minuten betragen und im Laufe der Geburt abnehmen. Die Wehenpausen dienen dem Sauerstoffzufuhr an die Muskeln.

Geburtsbegleitung durch die Hebamme
Die Geburtseinleitung durch die Hebamme erfolgt sehr individuell. Sie besteht aus geburtserleichternden Maßnahmen. Dies sind ein wehen anregendes und entspannendes Vollbad oder dusche, Akupunktur, Massagen und Homöopathie. Eventuell auch eine Unterstützung der Darmentleerung mit einem Clymol.

In der Geburtsvorbereitung soll die Schwangere das Becken hoch lagern und liegen um Probleme vorzubeugen. Weiters gibt es eine Nahrungskarenz, es wird auf die Flüssigkeitszufuhr geachtet und bei lang andauernden Geburten bekommt die werdende Mutter eine Infusion.

In dieser Phase werden die Vitalzeichen kontrolliert. Auch CTG (Herztonwehenschreibung) Kontrollen werden durchgeführt. Wichtig ist weiters der Schutz des Damms, da dieser bei einer Geburt einreißen kann.

Maßnahmen nach der Geburt
Das Abnabeln findet zirka eine Minute nach Auspulsieren der Nabelschnur statt. Das Baby wird mit einem vorgewärmten Tuch abgetrocknet und der Mutter zum Anlegen gegeben. Anschließend wird der AGPAR Score erhoben und das Kind inspiziert, sowie gewogen und gemessen. Zusätzlich wird die Cred`sche Prophylaxe durchgeführt.

Das AGPAR – Schema ist eine Einstufung des Neugeborenen in einem Punktesystem, wo es für jede Untersuchung jeweils null bis zwei Punkte gibt. Angeschaut wird:
  • Atmung
  • Puls
  • Grundtonus
  • Aussehen
  • Reflexe

Freitag, 7. Dezember 2012

Die Schwangerschaft 1



Dauer und Einteilung der Schwangerschaft
Die Schwangerschaft dauert 38 bis 40 Wochen. Rechnet man vom Zeitpunkt der Befruchtung, sind es 266 Tage und vom Zeitpunkt der letzten Menstruation, wovon man in der Praxis eher ausgeht, so sind es 280 Tage.

Eingeteilt wird diese Zeit in drei Drittel. Das erste Trimenon geht vom ersten bis dritten Monat bzw. erste bis zwölfte Schwangerschaftswoche. Das Zweite bis zum sechsten Monat (achtundzwanzigste Woche) und das Dritte bis zur Geburt.

Mittlerweile kann der Geburtstermin sehr gut berechnet werden. Hierfür verwendet man eine einfache Formel:
  • Entbindungstermin = Datum des 1.Tages der letzten Menstruation + 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr +/- X(Abweichungen vom 28-tägigen Zyklus in Tagen)

Entwicklung des Kindes
Bereits wenige Stunden nach Befruchtung beginnen die ersten Zellteilungen. Weiters geschieht in den ersten 8 Wochen die Anlegung der lebenswichtigen Organe. In dieser Zeit, dem ersten Trimenon können virale Infektionen, viele Medikamente oder Röntgenstrahlen schwere Fehlbildungen hervorrufen.

Im zweiten und dritten Trimenon stehen das Wachstum des Kindes, die Feindifferenzierung des Gewebes und das Ausreifen und die Funktionsaufnahme der Organe im Vordergrund. Außerdem beginnt das Ungeborene für später zu üben. Dies geschieht durch Bewegung, dem Trinken von Fruchtwasser, urinieren, schlafen und Schluckauf.

Veränderungen des mütterlichen Organismus
Während der Schwangerschaft kommt es im Organismus der Schwangeren zu einigen Veränderungen. Zum einen nimmt das Blutvolumen zu um das Kind mit ausreichend Sauerstoff versorgen zu können. Jedoch steigt die Hämoglobinbildung nicht im gleichen Maße. Dadurch hat die Frau ein erhöhtes Schlafbedürfnis, leidet an Müdigkeit und Hypothonie.

Der Tonus der glatten Muskulatur nimmt ab. Dies begünstigt Obstipation, Harnwegsinfekte, Varizzenbildung und Hämorrhoidenbildung. Zusätzlich kommt es zu einigen körperlichen Veränderungen. Die Brüste werden voller, der Bauch wächst und es kommt zu vermehrter Hautpigmentierung an Brustwarzen und Mittellinie des Bauches. Zusätzlich kann das Gesicht dunklere Flecken aufweisen. Eventuell kommt es zur Bildung von Schwangerschaftsstreifen.

Dürfen und nicht dürfen
In der Schwangerschaft ist einiges zu Beachten. Absolutes Tabu sind Alkohol, Drogen und Nikotin. Medikamente sollten nur nach ärztlicher Anordnung genommen werden. Ansonsten kann es zu Fehlgeburten und in einigen Fällen auch zu Totgeburten kommen.

Sex in der Schwangerschaft ist kein Problem. Die Schwangere braucht nicht zu verzichten. Allerdings gibt es hier ein paar Ausnahmen. Im Fall von Zervixinsuffizienz, Blutungen oder Abgang von Fruchtwasser sowie bei Fehlgeburten bei früheren Schwangerschaften und auch bei einer Vaginalinfektion.

In der Schwangerschaft ist eine Bewegung von mindestens zwanzig Minuten empfohlen. Gut geeignet sind Schwimmen, Fahrrad fahren, Wandern und Spazieren gehen. Schlecht hingegen sind Reiten, Tennis und Squash.

Auch das Reisen stellt kein Problem da. Am Besten geeignet ist das zweite Trimenon. Jedoch sollte auch hier einiges Beachtet werden. Lange Autofahrten sind ungeeignet. Genauso ab vier Wochen vor der Entbindung zu Fliegen. Weiters sollte es keine Reisen in Gebiete mit schlechter medizinischer Versorgung geben. Auch nicht in Tropen oder ins Gebirge über 2500 Meter.

In der Schwangerschaft empfiehlt sich eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung sowie Gegen Ende viele kleine Mahlzeiten. Durch die Vermeidung von Süßspeisen und Reizstoffen können unangenehme Begleiterscheinungen vermindert werden. Wichtig ist auch die tägliche Zufuhr von 250 kcal, der Genuss von tierischen Eiweißen in Maßen und Kohlenhydrate sollten mit vollwertigen Lebensmitteln wie Gemüse, Kartoffeln, Vollkornprodukten und Obst zugeführt werden.

Folsäure sollte vermieden werden. Ein Magnesiummangel kann durch Ernährung gelindert werden. Bei Kochsalz ist ein sparsames umgehen empfohlen. Der Kalziumbedarf sollte mittels Milch, Joghurt oder Topfen gedeckt werden.

Einem Eisenmangel kann vorgebeugt werden. Dies erreicht man am Besten mit dunklem Fleisch, rote Rüben, Holunder, Johannisbeere und mit Hülsenfrüchten.

In der Schwangerschaft ist der Flüssigkeitsbedarf individuell. Günstig ist in dieser Zeit stilles Mineralwasser. Ungünstig sind Tee oder Saft. Koffein sollte nur in geringen Mengen konsumiert werden.

Verzichtet sollte man auf rohes Hackfleisch und Rohmilchkäse. Beim Würzen sollte man ebenfalls vorsichtig sein, da einige Gewürze Wehen auslösend sind. Daher empfiehlt sich ein sparsamer Umgang mit Ingwer, Nelke und Zimt.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Hyperemesis gravidium



Die Hyperemesis gravidarum ist ein übermäßiges Schwangerschaftserbrechen im ersten Trimenon, bei der es zu einer Gefahr für Mutter und Kind kommen kann und hat nichts mit der morgendlichen Übelkeit mit Erbrechen zu tun.

Die Entstehung der Krankheit ist unklar. Als gesichert gilt jedoch, dass hormonelle Faktoren sowie eine psychische Belastung, aufgrund ungeplanter Schwangerschaft, privater oder beruflicher Probleme, das Auftreten verstärken.

Zu den Symptomen der Hyperemesis gravium zählt ein starkes Erbrechen ab der sechsten Schwangerschaftswoche. Es kommt dadurch zum Gewichtsverlust, Kreislaufprobleme aufgrund des Flüssigkeitsverlustes und eventuell zu Fieber. In seltenen Fällen kann es auch zu Schädigungen der Leber mit Ikterus oder zu Bennomen- und Verwirrtheit kommen.
Die Diagnose wird durch Anamnese gestellt und durch Blutuntersuchungen, bei der Kalium, Ketonkörper, Schilddrüsen-, Nieren- und Leberwerte festgestellt werden, kann das Ausmaß der Gefährdung für Mutter und Kind abgeschätzt werden.

Bei der Behandlung der Hyperemesis gravidium setzt man vorrangig auf den Ausgleich des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts durch Infusionen und nur gelegentlich eine parenterale Ernährung. Eine medikamentöse Behandlung sowie eine eventuelle Unterstützung mit Sedierung, erfolgt nur wenn dies notwendig ist. Weiters kann eine Psychotherapie bei psychischen Störungen hilfreich sein.

Bei der Pflege steht das psychische Wohlbefinden im Vordergrund. Hierbei kann im Falle von sozialen oder finanziellen Nöten eine Sozialarbeiterin hinzugezogen werden. Auch kann eine ambulante Behandlung besser sein, da es für viele Frauen als belastend empfunden wird, im Krankenhaus liegen zu müssen.
Blutdruck und Puls werden mehrfach, Körpertemperatur einmal täglich und das Gewicht zweimal die Woche kontrolliert. Eine Flüssigkeitsbilanz sollte ebenfalls geführt werden.
Bei der betroffenen Frau können Nierentasse und Zellstoff durch deren Anblick und auch bestimmte Gerüche, wie zum Beispiel bestimmte Nahrungsmittel und Parfum erbrechen auslösen und sollten daher gemieden werden.
Im Bereich der Ernährung steht am Anfang eine Nahrungskarenz oder nur Tee, Zwieback und trockenes Gebäck. Werden diese Lebensmittel gut vertragen, kann mit einem langsamen Kostaufbau, bei der Wünsche und Vorlieben der Patientin beachtet werden können und sollten, begonnen werden. Jedoch sind stark fetthaltige Nahrungsmittel ungünstig.
Aufgrund der Mundtrockenheit durch das viele Erbrechen ist vor allem auf die Mundpflege zu achten. Bei der Körperpflege sind die Betroffenen wegen der Schwäche und Benommenheit auf Hilfe angewiesen.