Sonntag, 23. September 2012

Hormone



Die Hormone dienen im menschlichen Körper als Signal- und Botenstoffe. Ihre Aufgabe liegt unter anderem in der Kommunikation zwischen Zellen und Organen. Weiters beeinflussen sie biologische Abläufe, Verhalten und Empfindungen des Menschen. Hormone haben auch einen Einfluss auf die Stressreaktion, Entwicklungsprozesse, das Ess-, Trink- und Schlafverhalten, die Sexualität und auf die Psyche.

Die Hormone werden in vier Gruppen gegliedert. Dies sind Aminosäureabkömmlinge, Peptid- und Proteohormone, Steroidhormone und Arachidonsäureabkömmlinge.

Das Grundprinzip der Hormonwirkung ist, dass Hormonrezeptor und Hormon wie Schlüssel und Schloss zusammen passen. Man spricht daher vom Schlüssel-Schloss-Prinzip. Wann das Hormon an den Rezeptor gebunden wird, entfaltet es seine Wirkung.

Das oberste Zentrum des Hormonsystems ist der Hypothalamus. Gebildet werden Hormone in den verschiedensten Regionen des Körpers. Die wichtigsten sind Hypothyse, Schilddrüse und Nebenschilddrüse sowie die Nebenniere. Aber auch die Hoden beim Mann und die Eierstöcke der Frau.

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