Die Hormone dienen im menschlichen Körper als Signal- und
Botenstoffe. Ihre Aufgabe liegt unter anderem in der Kommunikation zwischen
Zellen und Organen. Weiters beeinflussen sie biologische Abläufe, Verhalten und
Empfindungen des Menschen. Hormone haben auch einen Einfluss auf die Stressreaktion,
Entwicklungsprozesse, das Ess-, Trink- und Schlafverhalten, die Sexualität und
auf die Psyche.
Die Hormone werden in vier Gruppen gegliedert. Dies sind Aminosäureabkömmlinge,
Peptid- und Proteohormone, Steroidhormone und Arachidonsäureabkömmlinge.
Das Grundprinzip der Hormonwirkung ist, dass Hormonrezeptor
und Hormon wie Schlüssel und Schloss zusammen passen. Man spricht daher vom
Schlüssel-Schloss-Prinzip. Wann das Hormon an den Rezeptor gebunden wird,
entfaltet es seine Wirkung.
Das oberste Zentrum des Hormonsystems ist der Hypothalamus.
Gebildet werden Hormone in den verschiedensten Regionen des Körpers. Die
wichtigsten sind Hypothyse, Schilddrüse und Nebenschilddrüse sowie die
Nebenniere. Aber auch die Hoden beim Mann und die Eierstöcke der Frau.
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