Dienstag, 25. September 2012

Hormone des Hypophysenvorderlappens


Im Hypophysenvorderlappen werden Zahlreiche Hormone gebildet, die in den unterschiedlichsten Bereichen des Körpers ihre Wirkung entfalten. Sie werden in zwei Gruppen unterteilt. Zum einen gibt es die glandotropen Hormone, wie TSH, ACTH, FSH und LH. Die andere Gruppe sind die nichtglandotropen Hormone. Zu letzteren zählen Prolakin, MSH und STH.

TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) fördert die Schilddrüsentätigkeit. Genauer gesagt wirkt es stimulierend auf das Wachstum, die Iodaufnahme und die Hormonbildung der Schilddrüse.

ACTH (Adrenokorticotropes Hormon)  stimuliert die Glukokortikoidausschüttung der Nebenniere.

FSH (follikelstimulierende Hormon) stimuliert die Östrogenbildung. Weiters hat es auch Geschlechterspezifische Aufgaben. Bei der Frau führt es zum Eizellenwachstum im Eierstock (Follikelwachstum) und der Eizellenreifung (Follikelreifung). Und beim Mann ist es die Spermienentwicklung.

LH (Luteinisierendes Hormon) hat ebenfalls geschlechterspezifische Aufgaben. Bei der Frau fördert Eireifung, Eisprung und Gelbkörperbildung. Und Spermienreifung beim Mann.

Prolakin setzt Milchproduktion in der Brustdrüse in Gang.

MSH (Melanozyten-stimulierendes Hormon) wird zusammen mit ACTH ausgeschüttet. Es beeinflusst über pigmentbildenden Melanozyten die Hautpigmentierung.

STH (Somatotropes Hormon) kontrolliert in Kindheit und Jugend das Körperwachstum. Es stimuliert Fett- und Glykogenabbau sowie vermindert dieses Hormon langfristig die Glukoseverwertung. Die Produktion von STH sinkt im Laufe des Lebens ab.

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