Samstag, 29. September 2012

Der natürliche Wundschluss



Die Thrombozyten, auch bekannt als Blutblättchen, sind die kleinsten Zellen des Blutes. Im Schnitt sind sie 1 bis 4 µm groß und 0,5 µm dick. Weiters sind die Thrombozyten Kernlos. Ihre Funktion besteht darin bei Gefäßverletzung sich an verletzte Gefäßwände zu heften und dadurch zu einem weißen Thrombus zu verkleben. Dies ist allerdings kein dauerhafter Verschluss.

Erst durch die Blutgerinnung kommt es zu einem Dauerhaftenverschluss. Um den Thrombozytentropf spinnt sich ein Netz aus Fibrin. Dieses Fibrinnetz zieht sich und die Wundränder zusammen. Dadurch verkleinert sich die Wunde. Fibroblasten wachsen später ein und bauen Thrombus bindegewebig um. Damit wird die Wunde endgültig geschlossen.

Jedoch ist die Abheilung der Wunde noch nicht abgeschlossen. Es kommt noch zur Fibrinolyse. Dies ist der Abbau der Fibrinpföpfe und Öffnung der verschlossenen Blutgefäße nach der Wundheilung, welche Tage bis Wochen später stattfindet. Die Fibrinolyse wird durch das Enzym Plasmin in Gang gesetzt.

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