Montag, 4. Februar 2013

Koronare Herzkrankheit



Bei der koronaren Herzkrankheit handelt es sich um eine Mangeldurchblutung und dadurch Sauerstoffmangels des Herzmuskels. Während diese Krankheit in der dritten Welt so gut wie gar nicht vorkommt, ist es in den Industrieländern eine sehr häufige Erkrankung und ist teilweise die häufigste Todesursache.

Entstehung
Eine fortschreitende arteriosklerotische Verengung der Herzkranzgefäße, ist die Ursache der koronaren Herzkrankheit. Die Hauptrisikofaktoren hierfür sind das männliche Geschlecht, Alter (über 45 bei Männern und über 55 bei Frauen), familiäre Veranlagung, Rauchen, Hypertonie, Diabetes Mellitus, Bewegungsmangel und Übergewicht sowie Hohes LDL- und niedriges HDL-Cholesterin.

Symptome
Anzeichen für eine koronare Herzkrankheit können ein Sekunden bis Minuten anhaltender Schmerz im Brustkorb mit Engegefühl, Beklemmung und oft Angst. Die Schmerzen strahlen meist in den linken Arm aus und selten in Richtung des Halses, Oberbauches, rechten Arm, Unter- oder Oberkiefer.

Diagnostik
Um zur Diagnose zu gelangen sind eine Reihe von Untersuchungen notwendig. Zum einen um sicher zu sein, dass es sich um die koronare Herzkrankheit handelt und zum anderen um andere Möglichkeiten auszuschließen.
Zur Diagnosefindung werden EKG, Langzeit-EKG, Echokardiographie, Belastungs-EKG, Myokardszintigraphie oder Stress-Echokardiographie eingesetzt. Weiters auch die Kernspintomographie, Computertomograpie und Koronarangiographie.
Zusätzlich werden mit dem Patienten die Risikofaktoren abgeklärt.

Behandlung
Zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit werden Nitrate und/oder Molsidomin, Betablocker, niedrig dosierte Azetylsalizylsäure und cholesterinsenkende Statine eingesetzt. Eventuell muss chirurgisch ein Bypass gelegt werden.

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