Bei der koronaren Herzkrankheit
handelt es sich um eine Mangeldurchblutung und dadurch Sauerstoffmangels des
Herzmuskels. Während diese Krankheit in der dritten Welt so gut wie gar nicht vorkommt,
ist es in den Industrieländern eine sehr häufige Erkrankung und ist teilweise
die häufigste Todesursache.
Entstehung
Eine fortschreitende
arteriosklerotische Verengung der Herzkranzgefäße, ist die Ursache der
koronaren Herzkrankheit. Die Hauptrisikofaktoren hierfür sind das männliche
Geschlecht, Alter (über 45 bei Männern und über 55 bei Frauen), familiäre
Veranlagung, Rauchen, Hypertonie, Diabetes Mellitus, Bewegungsmangel und
Übergewicht sowie Hohes LDL- und niedriges HDL-Cholesterin.
Symptome
Anzeichen für eine koronare
Herzkrankheit können ein Sekunden bis Minuten anhaltender Schmerz im Brustkorb
mit Engegefühl, Beklemmung und oft Angst. Die Schmerzen strahlen meist in den
linken Arm aus und selten in Richtung des Halses, Oberbauches, rechten Arm, Unter-
oder Oberkiefer.
Diagnostik
Um zur Diagnose zu gelangen sind
eine Reihe von Untersuchungen notwendig. Zum einen um sicher zu sein, dass es
sich um die koronare Herzkrankheit handelt und zum anderen um andere
Möglichkeiten auszuschließen.
Zur Diagnosefindung werden EKG, Langzeit-EKG,
Echokardiographie, Belastungs-EKG, Myokardszintigraphie oder
Stress-Echokardiographie eingesetzt. Weiters auch die Kernspintomographie,
Computertomograpie und Koronarangiographie.
Zusätzlich werden mit dem
Patienten die Risikofaktoren abgeklärt.
Behandlung
Zur Behandlung der koronaren
Herzkrankheit werden Nitrate und/oder Molsidomin, Betablocker, niedrig dosierte
Azetylsalizylsäure und cholesterinsenkende Statine eingesetzt. Eventuell muss
chirurgisch ein Bypass gelegt werden.
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