Beim akuten Lungenödem handelt es
sich um eine Ansammlung von Flüssigkeit im Lungeninterstitum und/oder Lungenalveolen
mit einer lebensbedrohlichen Atemstörung. Als Ursachen gelten die akute
Linksherzinsuffizienz, Überwässerung bei Niereninsuffizienz sowie
Proteinmangel, Infekte, anaphylaktischer Schock oder toxische Reaktionen.
Der Beginn eines Lungenödems ist
mit Atemnot, welche rasch zunimmt, und Husten. Die betroffene Person hustet
schäumig-rotes Sputum ab, ist zyanotisch und die Herzfrequenz steigt während
der Blutdruck sinkt.
Die Diagnose erfolgt klinisch und
ein EKG kann Hinweise auf die Ursache geben. Mit Hilfe einer Blutgasanalyse kann
das Ausmaß der Gasstörung angezeigt werden und stellt eine Hilfe bei der
Prognose dar.
Bei der Behandlung des akuten
Lungenödems ist es wichtig, dass die Atemwege frei sind. Weiters ist es von
Bedeutung die Vitalzeichen zu kontrollieren und die Atmung zu beobachten. Ein weiterer
Therapieschritt ist die Verabreichung von Sauerstoff.
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