Die häufigste Ursache für eine
chronische Herzinsuffizienz ist die koronare Herzkrankheit sowie die aterielle
Hypertonie. Oft treten die Beiden kombiniert auf. Weiters auch Kardiomyopathien
und Herzrythmusstörungen.
Die Symptome dieser Erkrankung
sind vor allem ein Stauungsgefühl.
Bei der Linksherzinsuffizienz
sind die Leitsymptome Belastungs- und Ruhedyspnoe sowie Orthopnoe, Zynaso,
Hustenreiz, Tachykardie und Herzrythmusstörungen. Anzeichen für eine
Rechtsherzinsuffizienz sind lagerungsabhängige Ödeme, Halsvenenstauung und
Zyanose sowie Appetitlosigkeit und Übelkeit.
In beiden Fällen kommt es zu
einer Nykturie. Das heißt, der Patient muss mehrfach aufstehen um Wasser zu
lassen. Dies geschieht daher, dass durch das Liegen im Bett das geschwächte
Herz entlastet wird und die Nieren besser durchblutet werden, wodurch Ödeme
besser ausgeschwemmt werden können.
Zur Diagnosefindung der chronischen
Herzinsuffizienz wird das EKG eingesetzt. Weiters Echokardiographie sowie als
Basisblutuntersuchung die Werte des Blutbild, Kreatinin, Elektrolyte,
Blutzucker und Leberwerte. Durch eine Röntgenaufnahme kann eine Herzvergrößerung
erkannt werden. Außerdem kann eine Herzkatheteruntersuchung,
Myokardszintigraphie, Kernspintomographie oder Herzmuskelbiopsie gemacht
werden.
Die Behandlung der chronischen
Herzinsuffizienz basiert auf drei Säulen. Es werden die Risikofaktoren und
andere prognoseverschlechternden Einflüsse beseitigt, eine medikamentöse
Behandlung und eine invasive Therapie Falls nötig.
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