Dienstag, 5. Februar 2013

Chronische Herzinsuffizienz



Die häufigste Ursache für eine chronische Herzinsuffizienz ist die koronare Herzkrankheit sowie die aterielle Hypertonie. Oft treten die Beiden kombiniert auf. Weiters auch Kardiomyopathien und Herzrythmusstörungen.

Die Symptome dieser Erkrankung sind vor allem ein Stauungsgefühl.
Bei der Linksherzinsuffizienz sind die Leitsymptome Belastungs- und Ruhedyspnoe sowie Orthopnoe, Zynaso, Hustenreiz, Tachykardie und Herzrythmusstörungen. Anzeichen für eine Rechtsherzinsuffizienz sind lagerungsabhängige Ödeme, Halsvenenstauung und Zyanose sowie Appetitlosigkeit und Übelkeit.
In beiden Fällen kommt es zu einer Nykturie. Das heißt, der Patient muss mehrfach aufstehen um Wasser zu lassen. Dies geschieht daher, dass durch das Liegen im Bett das geschwächte Herz entlastet wird und die Nieren besser durchblutet werden, wodurch Ödeme besser ausgeschwemmt werden können.

Zur Diagnosefindung der chronischen Herzinsuffizienz wird das EKG eingesetzt. Weiters Echokardiographie sowie als Basisblutuntersuchung die Werte des Blutbild, Kreatinin, Elektrolyte, Blutzucker und Leberwerte. Durch eine Röntgenaufnahme kann eine Herzvergrößerung erkannt werden. Außerdem kann eine Herzkatheteruntersuchung, Myokardszintigraphie, Kernspintomographie oder Herzmuskelbiopsie gemacht werden.

Die Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz basiert auf drei Säulen. Es werden die Risikofaktoren und andere prognoseverschlechternden Einflüsse beseitigt, eine medikamentöse Behandlung und eine invasive Therapie Falls nötig.

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