Donnerstag, 14. Februar 2013

Endokarditis



Eine Endokarditis ist eine Entzündung der Herzinnenhaut mit drohender Zerstörung der Herzklappen. Die Erkrankung entsteht aufgrund einer Bakteriämie der Herzklappen, wobei diese geschädigt werden oder wegen einem rheumatischen Fiebers als Folge einer Streptokokkeninfektion. Letzteres ist in Mitteleuropa nur mehr selten der Fall.

Die Symptome einer bakteriellen Endokarditis sind Fieber, Nachtschweiß, Schwäche, Gewichtsverlust, Anämie und eventuell Zeichen der Herzinsuffizienz sowie Petechien oder kleine, rote schmerzhafte Knötchen. Bei der rheumatischen Endokarditis sind Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl, Gelenksschmerzen und Hauterscheinungen wie ringförmige Hautausschläge zu beobachten.

Für die Diagnose sind Blutuntersuchungen, Blutkulturen und Echokardiographie von großer Bedeutung.

Die bakterielle Endokarditis wird mit Antibiotika behandelt. Eventuell sollte ein Chirurg hinzugezogen werden, da einige Komplikationen eine rasche Operation erfordern und die rheumatische Endokarditis mit Penicillin.

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