Die Thrombangiitis
obliterans ist eine chronisch-entzündliche Gefäßerkrankung mit
Gefäßverschlüssen, die typischerweise an den distalen Extremitätenarterien
auftritt. Am meisten tritt diese Erkrankung bei jungen rauchenden Männern auf.
Die Ursache
der Thrombangiitis obliterans ist bisher unbekannt. Es wird vermutet, dass eine
durch Tabakantigene ausgelöste Autoimmunreaktion für diese Krankheit
verantwortlich ist.
Die Symptome
der Thrombangiitis obliterans sind Hitze-, Taubheits- und Kältegefühl oder
Sensibilitätsstörungen der Hände oder Füße. Weiters Schmerzen sowie trophische
Störungen und Nekrosen im Bereich der Akren. In 50 Prozent der Fälle tretten
auch Thrombophlebitiden auf.
Bei der
Diagnostik der Thrombangiitis obliterans wird eine Verdachtsdiagnose bereits
Klinisch gestellt. Durch eine Angiographie wird diese schließlich gesichert.
Bei der Behandlung
der Thrombangiitis obliterans ist der Verzicht von Tabakprodukten wichtig. In
vielen Fällen kommt es dann zum Stillstand der Erkrankung. Als medikamentöse
Therapie werden Prostaglandine und Thrombozytenfunktionshemmer eingesetzt.
Allerdings sind oftmals Amputationen notwendig.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen