Samstag, 29. Juni 2013

Thrombangiitis obliterans



Die Thrombangiitis obliterans ist eine chronisch-entzündliche Gefäßerkrankung mit Gefäßverschlüssen, die typischerweise an den distalen Extremitätenarterien auftritt. Am meisten tritt diese Erkrankung bei jungen rauchenden Männern auf.

Die Ursache der Thrombangiitis obliterans ist bisher unbekannt. Es wird vermutet, dass eine durch Tabakantigene ausgelöste Autoimmunreaktion für diese Krankheit verantwortlich ist.

Die Symptome der Thrombangiitis obliterans sind Hitze-, Taubheits- und Kältegefühl oder Sensibilitätsstörungen der Hände oder Füße. Weiters Schmerzen sowie trophische Störungen und Nekrosen im Bereich der Akren. In 50 Prozent der Fälle tretten auch Thrombophlebitiden auf.

Bei der Diagnostik der Thrombangiitis obliterans wird eine Verdachtsdiagnose bereits Klinisch gestellt. Durch eine Angiographie wird diese schließlich gesichert.

Bei der Behandlung der Thrombangiitis obliterans ist der Verzicht von Tabakprodukten wichtig. In vielen Fällen kommt es dann zum Stillstand der Erkrankung. Als medikamentöse Therapie werden Prostaglandine und Thrombozytenfunktionshemmer eingesetzt. Allerdings sind oftmals Amputationen notwendig.

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