Die Endokarditis ist eine Entzündung
der Herzinnenhaut. Die Ursachen hierfür sind Bakterien im Rahmen einer
Bakteriämie oder einer Sepsis. Eine weitere Ursache kann das rheumatische
Fieber sein. Letzteres ist jedoch in Mitteleuropa selten.
Die Symptome der Endokarditis sind
Fieber, Nachtschweiß, Schwäche, Gewichtsverlust und Anämie. Es kommt zu Herz-
und Gelenkbeschwerden sowie zu petechialen Blutungen. Nach längerem Verlauf
führt die Endokarditis zu einer Linksherzinsuffizienz.
Diagnostiziert wird die
Endokarditis mittels Erregernachweis in Blutkulturen. Außerdem ist die Milz
vergrößert.
Komplikationen bei der
Endikarditis können eine Klappenzerstörung, Ablagerung auf den Herzklappen mit
septischen Embolien in Gehirn, Nieren und anderen Organen sowie das Multiorganversagen.
Die Behandlung der Endokarditis
erfolgt mit einer Antibiotikatherapie, die mehrere Wochen intravenös und evtl.
einige Zeit noch oral abläuft. Eventuell ist eine Operation erforderlich. Dies
ist bei einer Linksherzinsuffizienz, Abszessbildung oder bei Perforationen
notwendig.
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