Die Influenza ist eine akute
Infektion der Atemwege. Ursache hierfür sind Influenzaviren. Das klinische Bild der Influenza ist sehr
variabel. Es gibt erkältungsähnliche Verläufe bis toxische Formen. Nach einer Inkubationszeit
von ein bis drei Tagen kommt es meist zu hohem Fieber. Die Betroffenen fühlen
sich schwer krank und haben Kopf-, Glieder- und Rückenschmerzen. Weiters führt
die Influenza zu trockenem Husten und Halsschmerzen. Auch andere
Atemwegsbeschwerden wie Schnupfen können auftreten.
Die Diagnose der Influenza wird
in der Regel klinisch gestellt. Ein Virusnachweis durch einen Schnelltest mit
einem Rachenabstrich ist möglich. Serologische Blutuntersuchungen sind erst ab
der zweiten Krankheitswoche aussagekräftig.
Komplikationen bei der Influenza
sind möglich. Vor allem bei Abwehrgeschwächten, Älteren und Menschen mit
Vorerkrankungen der Atemwege, wie Viruspneumonie, Myokarditis, Gefäßschädigungen,
Nervenentzündung, bakterielle Folgeinfektionen oder respiratorische
Insuffizienz.
Die Therapie der Influenza
erfolgt durch eine symptomatische Behandlung. Es werden vor allem fiebersenkende
und schmerzlindernde Arzneimittel eingesetzt. Antibiotika werden bei bakteriellen
Sekundärinfektionen gegeben. Antivirale Medikation ist nur bei
komplikationsgefährdeten Patienten notwendig.
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