Samstag, 29. Juni 2013

Die tiefe Venenthrombose



Bei der tiefen Venenthrombose handelt es sich um einen Verschluss einer tiefen Vene durch eine Thrombose. Hierfür besonders Gefährdet sind Alte Menschen, stark übergewichtige Personen, bettlägerige Patienten, Patienten mit Herzinsuffizienz und Patienten mit einer Thrombose in der Vorgeschichte. Risikofaktoren für eine tiefe Venenthrombose sind Veränderung der Blutströmung, Gefäßwandschädigung und veränderte Blutzusammensetzung mit erhöhter Gerinnbarkeit des Blutes.

Die Symptome einer tiefen Venenthrombose sind Schwere- und Spannungsgefühl am betroffenen Bein, Schwellung und Schmerzen beim Laufen. Außerdem tritt ein allgemeines Unwohlsein und mäßiges Fieber auf.

Die Diagnose der tiefen Venenthrombose wird mit Duplex-Sonographie, Kompressions-Sonographie und D-Dimer-Bestimmung gestellt. Gegebenenfalls wird eine Phlebographie und eine CT- oder MR-Phlebographie durchgeführt.

Komplikationen bei der tiefen Venenthrombose kann eine Lungenembolie sein. Hierdurch wird die Erkrankung oftmals entdeckt. Eine weitere Folge kann eine chronisch-venöse Insuffizienz sein.

Die Behandlung der tiefen Venenthrombose erfolgt mit der Gabe von Heparin, orale Antikoagulation und einer Thrombolysetherapie. Eventuell wird eine Thromboektomie durchgeführt.

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