Bei der
tiefen Venenthrombose handelt es sich um einen Verschluss einer tiefen Vene
durch eine Thrombose. Hierfür besonders Gefährdet sind Alte Menschen, stark
übergewichtige Personen, bettlägerige Patienten, Patienten mit Herzinsuffizienz
und Patienten mit einer Thrombose in der Vorgeschichte. Risikofaktoren für eine
tiefe Venenthrombose sind Veränderung der Blutströmung, Gefäßwandschädigung und
veränderte Blutzusammensetzung mit erhöhter Gerinnbarkeit des Blutes.
Die Symptome
einer tiefen Venenthrombose sind Schwere- und Spannungsgefühl am betroffenen
Bein, Schwellung und Schmerzen beim Laufen. Außerdem tritt ein allgemeines
Unwohlsein und mäßiges Fieber auf.
Die Diagnose
der tiefen Venenthrombose wird mit Duplex-Sonographie, Kompressions-Sonographie
und D-Dimer-Bestimmung gestellt. Gegebenenfalls wird eine Phlebographie und
eine CT- oder MR-Phlebographie durchgeführt.
Komplikationen
bei der tiefen Venenthrombose kann eine Lungenembolie sein. Hierdurch wird die
Erkrankung oftmals entdeckt. Eine weitere Folge kann eine chronisch-venöse
Insuffizienz sein.
Die Behandlung
der tiefen Venenthrombose erfolgt mit der Gabe von Heparin, orale
Antikoagulation und einer Thrombolysetherapie. Eventuell wird eine
Thromboektomie durchgeführt.
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