Eine Historikerin geht nun einer
Mordserie aus der Kolonialzeit Afrikas auf die Spur. Sie untersucht Akten und
Schriftstücke aus Archiven über die Leoparden-Morde, welche zwischen 1850 und
1950 verübt wurden und um die 1.000 Opfer forderte. Alle Opfer wurden so
zugerichtet, dass es den Anschein hatte, sie seien von wilden Tieren getötet
worden. Doch bei Untersuchungen stellte sich schließlich heraus, dass diese von
Menschenhand ermordet wurden. Eine Gemeinsamkeit der Opfer war, dass alle mit
den Kolonialmächten zusammenarbeiteten. Daher wird vermutet, dass es sich bei
dieser Mordserie um die Taten einer Guerillagruppe handelt.
Die Kasseler Historikerin
Stephanie Zehnle will nun diese Morde untersuchen. Deshalb durchstöbert sie
diverse Archive und hofft, durch den Vergleich von Gerichtsakten, Protokollen
und Zeitungsartikeln weitere hinweise auf die Leoparden-Morde zu finden.
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