Montag, 20. Mai 2013

Leoparden-Morde



Eine Historikerin geht nun einer Mordserie aus der Kolonialzeit Afrikas auf die Spur. Sie untersucht Akten und Schriftstücke aus Archiven über die Leoparden-Morde, welche zwischen 1850 und 1950 verübt wurden und um die 1.000 Opfer forderte. Alle Opfer wurden so zugerichtet, dass es den Anschein hatte, sie seien von wilden Tieren getötet worden. Doch bei Untersuchungen stellte sich schließlich heraus, dass diese von Menschenhand ermordet wurden. Eine Gemeinsamkeit der Opfer war, dass alle mit den Kolonialmächten zusammenarbeiteten. Daher wird vermutet, dass es sich bei dieser Mordserie um die Taten einer Guerillagruppe handelt.

Die Kasseler Historikerin Stephanie Zehnle will nun diese Morde untersuchen. Deshalb durchstöbert sie diverse Archive und hofft, durch den Vergleich von Gerichtsakten, Protokollen und Zeitungsartikeln weitere hinweise auf die Leoparden-Morde zu finden.

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