Samstag, 4. August 2012

Wie man der Umwelt hilft


Die Umwelt zu schützen ist einfach und nicht besonders umständlich. Ein kleiner, oder besser gesagt mehrere kleine Beiträge können dabei sehr nützlich sein und dennoch, obwohl diese als gering erscheinen, sind sie groß. Die Frage lautet nun: Wie helfe ich der Natur?

Zum einen kann man helfen, wenn man wenig mit dem Auto fährt und stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigt. Am Land ist das zwar nicht so einfach möglich, aber dafür in den Städten. Umso größer eine Stadt ist, desto besser ist das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel dort ausgebaut. In Städten wie Wien oder Berlin, braucht man kein Auto, da man jeden Ort mit Bus, Straßenbahn oder U-Bahn erreichen kann. Selbst zum Einkaufen ist es nicht notwendig ein eigenes Fahrzeug zu verwenden. Man kann sich ein Einkaufswagen zu legen, den man in jedem Taschengeschäft kaufen kann. Mit diesem kann man bequem und ohne Mühe einen größeren Einkauf vom Supermarkt nach Hause transportieren.

Einen weiteren Beitrag zum Schutz der Umwelt kann man beim Einkaufen leisten, in dem man nur Produkte aus dem Land kauft, in dem man im Moment ist. Wieso? Wenn man sich gerade in Belgien befindet und dort etwas aus Spanien kauft, dann muss dieses Produkt mit dem LKW von Spanien nach Belgien transportiert werden. Bei Lebensmittel, die in Europa nicht heimisch sind, ist es klar, dass diese Importiert werden müssen. Aber man kann diese auch nur in kleinen Mengen konsumieren. Also, in Deutschland nur Produkte aus Deutschland, in Österreich nur Produkte aus Österreich, in Italien nur aus Italien, in Spanien nur aus Spanien, in Frankreich nur aus Frankreich und so weiter.

In dem man Pfandflaschen kauft und diese auch wieder zurück bringt, kann man beim Einkaufen noch mehr helfen. Denn diese Flaschen werden wieder verwendet und landen nicht auf irgendeiner Mülldeponie, die die Umwelt belastet.

Weiters ist es empfehlenswert den Müll zu trennen. Biologischer Abfall in die Biotonne, Plastik in den Plastikmüll, Papier in die Papiertonne und so weiter. Außerdem sollte der Müll nicht in der Natur entsorgt werden, da dieser unter anderem das Trinkwasser verschmutzt. Biologischer Abfall richtet bei Entsorgung in der Natur keinen Schaden an, da sich dieser zersetzt.

Im Haushalt lässt sich sehr viel für die Umwelt tun, dass sich auch positiv auf die Geldbörse auswirkt. Beim Heizen sollte man wirklich nur die Räume einheizen, die auch benützt werden. In einer Abstellkammer braucht es nicht warm sein, denn dort befindet man sich nur für einen kurzen Augenblick. Durch eine Wärmedämmung der Außenwände muss weniger geheizt werden und man spart dabei einige Euro. Statt einer Klimaanlage kann man auch das eine oder andere Fenster geöffnet werden. In Mitteleuropa wird es nie so heiß, dass eine Klimaanlage wirklich von Nöten ist. Wenn man selten badet, muss nicht so viel Wasser gewärmt werden und der verbrauch an Wasser ist gering. Im Haushalt kann es sich lohnen nicht benützte Elektrogeräte auszuschalten oder gar abzustecken, da diese selbst bei einem Stand-By Modus immer noch Strom verbrauchen. Sollte man größere Mengen Kaffee machen, dann ist es empfehlenswert diesen in eine Thermoskanne zu schütten, da das heiße Getränk darin länger warm und frisch bleibt. Bei nicht gebrauch von Licht, kann es für die Geldbörse sehr gut sein, dieses abzuschalten. Energiesparlampen sind zwar teurer, aber dafür leben diese länger und benötigen weniger Strom. So sparen Sie auf die Dauer mehr Geld.

Denn Computer braucht man nicht länger eingeschalten lassen als nötig, da dadurch wiederum mehr Strom verbraucht wird als nötig. Bei nicht gebrauch ausschalten, anstatt in den Stand-By Modus zu schalten. Bei längeren Pausen empfiehlt es sich den Bildschirm vorübergehend auszuschalten.

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