Sonntag, 19. August 2012

Mendelsche Regeln


Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte der Mönch Gregor Mendel aufgrund seiner Kreuzungsversuche mit Erbsen die Gesetzmäßigkeiten der Vererbung. Hiervon sind drei noch bis heute Gültig: Uniformitäts-, Aufspaltungs- und Unabhängigkeitsregel.

Uniformitätsregel:
Wenn zwei homozygote Pflanzen gekreuzt werden, die sich nur in einem Merkmal unterscheiden, dann sehen alle Pflanzen der ersten Tochtergeneration gleich aus.

Aufspaltungsregel:
Wenn man die Organismen der ersten Tochtergeneration miteinander kreuzt, spaltet sich die zweite Tochtergeneration phänotypisch in einem bestimmten Zahlenverhältnis auf. Jedoch erscheinen die beiden Merkmale der Elterngeneration.

Unabhängigkeitsregel:
Wenn man homozygote Organismen kreuzt, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden, vererben sie sich unabhängig. Es können dadurch neue Merkmalskombinationen entstehen.

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