Freitag, 5. Juli 2013

Pneumonie



Die Pneumonie ist eine Entzündung des Lungenparenchyms durch allergische, physikalisch-chemische oder infektiöse Ursachen. Die Einteilung dieser Erkrankung kann nach fünf Kriterien geschehen. Zum einen nach der Krankheitsentstehung (nichtinfektiöse und infektiöse Pneumonien), nach Befallstyp und Röntgenbefund (Lobärpneumonie, Bronchopneumonie, Interstitielle Pneumonie und Pleurapneumonie), nach vorherigem Gesundheitszustand (Primäre, Sekundäre und Opportunistische Pneumonien), nach dem Entstehungsort der Infektion (ambulant erworbene Pneumonien und nosokomiale Pneumonien) und nach den Symptomen (typische und atypische Pneumonien).

Die Symptome der typischen Pneumonie sind rascher Fieberanstieg mit hohem Fieber, stark beeinträchtigtes Allgemeinbefinden, Luftnot und häufig Husten. Weiters atemabhängiger Brustschmerz sowie eventuell eine schnelle, flache Atmung oder auch eine Zyanose. Weiters liegen ein schneller Herzschlag und niedriger Blutdruck vor

Symptome der atypischen Pneumonie sind ein Fieber unter 39°C und ohne Schüttelfrost, mäßig beeinträchtigtes Allgemeinbefinden sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Auch ein trockener Husten tritt auf.

Die Diagnose der Pneumonie erfolgt durch Thoraxröntgen und Blutbild. Sinnvoll sind auch Blutkulturen, Legionellen-Antigen-Test und Tuberkuloseauschluss.

Die Behandlung der Pneumonie erfolgt je nach Ursache. Bei einer infektiösen Pneumonien werden Antibiotika und bei Pilzpneumonien Antimykotika eingesetzt. Eine Viruspneumonie wird symptomatisch behandelt, da Virustatika nur in frühen Stadien wirksam sind. Allgemeine Maßnahmen bei einer Pneumonie sind hustendämpfende Arzneimittel, fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente und Sauerstofftherapie bei respiratorischer Insuffizienz.

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