Die Pneumonie ist eine Entzündung
des Lungenparenchyms durch allergische, physikalisch-chemische oder infektiöse
Ursachen. Die Einteilung dieser Erkrankung kann nach fünf Kriterien geschehen.
Zum einen nach der Krankheitsentstehung (nichtinfektiöse und infektiöse
Pneumonien), nach Befallstyp und Röntgenbefund (Lobärpneumonie, Bronchopneumonie,
Interstitielle Pneumonie und Pleurapneumonie), nach vorherigem
Gesundheitszustand (Primäre, Sekundäre und Opportunistische Pneumonien), nach dem
Entstehungsort der Infektion (ambulant erworbene Pneumonien und nosokomiale
Pneumonien) und nach den Symptomen (typische und atypische Pneumonien).
Die Symptome der typischen
Pneumonie sind rascher Fieberanstieg mit hohem Fieber, stark beeinträchtigtes
Allgemeinbefinden, Luftnot und häufig Husten. Weiters atemabhängiger
Brustschmerz sowie eventuell eine schnelle, flache Atmung oder auch eine
Zyanose. Weiters liegen ein schneller Herzschlag und niedriger Blutdruck vor
Symptome der atypischen Pneumonie
sind ein Fieber unter 39°C und ohne Schüttelfrost, mäßig beeinträchtigtes
Allgemeinbefinden sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Auch ein trockener Husten
tritt auf.
Die Diagnose der Pneumonie
erfolgt durch Thoraxröntgen und Blutbild. Sinnvoll sind auch Blutkulturen,
Legionellen-Antigen-Test und Tuberkuloseauschluss.
Die Behandlung der Pneumonie
erfolgt je nach Ursache. Bei einer infektiösen Pneumonien werden Antibiotika
und bei Pilzpneumonien Antimykotika eingesetzt. Eine Viruspneumonie wird
symptomatisch behandelt, da Virustatika nur in frühen Stadien wirksam sind. Allgemeine
Maßnahmen bei einer Pneumonie sind hustendämpfende Arzneimittel, fiebersenkende
und schmerzlindernde Medikamente und Sauerstofftherapie bei respiratorischer
Insuffizienz.
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