Mittwoch, 24. Juli 2013

Lungenembolie



Die Lungenembolie ist eine plötzliche oder schrittweise Verlegung von Lungenarterien. Sie ist eine häufige plötzliche Todesursache. Die Ursache für diese Erkrankung ist eine Komplikation einer tiefen Bein- oder Beckenvenenthrombose.

Die Symptome der Lungenembolie sind plötzliche Atemnot, atemabhängige Thoraxschmerzen, Zyanose, Unruhe und Angst. Bei einer schweren Embolie kann es zum Schock kommen. Weiters sind hierbei die Herz- und Atemfrequenz erhöht, der Puls ist möglicherweise unregelmäßig und die Halsvenen sind gestaut.

Eine mögliche Komplikation bei dieser Erkrankung ist der Lungeninfarkt.

Die Diagnose der Lungenembolie erfolgt per D-Dimer-Test, CT- und MR-Angiographie, Thoraxröntgen, Echokardiographie und mit einem EKG. Die Duplex-Sonographie wird zur Ursachenklärung eingesetzt.

Die Behandlung der Lungenembolie erfolgt durch eine Schmerzbekämpfung mit Opoiden, Sedierung und einer intravenösen Gabe eines Heparinbolus. Bei Hypoxie erfolgt eine Sauerstoffgabe.

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