Die Leberzirrhose ist eine
chronisch-progrediente irreversible Zerstörung der Leberläppchen. Sie ist
einhergehend mit knotig-narbigem Umbau der Leber. Es ist ein mögliches
Endstadium aller chronischen Lebererkrankungen.
Der Altergipfel der Leberzirrhose
ist zwischen dem fünfzigsten und sechzigsten Lebensjahr und kommt bei Männern
häufiger vor als wie bei Frauen. Die Prognose bei dieser Erkrankung ist eher
schlecht.
Die häufigste Ursache der
Leberzirrhose ist ein chronischer Alkoholabsusus. Eine chronische
Virushepatitis ist die zweithäufigste Ursache. Weitere Ursachen für diese
Erkrankung sind Autoimmunerkrankungen, Gallenwegserkrankungen mit Gallenstau, kardiovaskuläre
Erkrankungen, Arzneimittel oder Gifte sowie Stoffwechselerkrankungen.
Symptome bei einer Leberzirrhose
sind Mattigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Gewichtsverlust, Schwitzen,
psychische Verstimmung und eventuell Druckgefühl oder Schmerz im Oberbauch.
Weitere Anzeichen sind Palmarerythem, Lackzunge, caput medusae und im
fortgeschrittenen Stadium ist die Haut atropisch, grau-fahl und eventuell
ikterisch. Außerdem kann es zu Potenzstörungen und Libidoverlust, Gynäkomastie
(Brustbildung beim Mann) und Hodenatropie kommen.
Therapiert wird die Leberzirrhose
durch das Ausschalten schädlicher Einflüsse (Alkohol, Arzneimittel, etc) und
durch das behandeln der Komplikationen. Weiters durch eine
Lebertransplantation.
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