Samstag, 30. März 2013

Leberzirrhose



Die Leberzirrhose ist eine chronisch-progrediente irreversible Zerstörung der Leberläppchen. Sie ist einhergehend mit knotig-narbigem Umbau der Leber. Es ist ein mögliches Endstadium aller chronischen Lebererkrankungen.

Der Altergipfel der Leberzirrhose ist zwischen dem fünfzigsten und sechzigsten Lebensjahr und kommt bei Männern häufiger vor als wie bei Frauen. Die Prognose bei dieser Erkrankung ist eher schlecht.

Die häufigste Ursache der Leberzirrhose ist ein chronischer Alkoholabsusus. Eine chronische Virushepatitis ist die zweithäufigste Ursache. Weitere Ursachen für diese Erkrankung sind Autoimmunerkrankungen, Gallenwegserkrankungen mit Gallenstau, kardiovaskuläre Erkrankungen, Arzneimittel oder Gifte sowie Stoffwechselerkrankungen.

Symptome bei einer Leberzirrhose sind Mattigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Gewichtsverlust, Schwitzen, psychische Verstimmung und eventuell Druckgefühl oder Schmerz im Oberbauch. Weitere Anzeichen sind Palmarerythem, Lackzunge, caput medusae und im fortgeschrittenen Stadium ist die Haut atropisch, grau-fahl und eventuell ikterisch. Außerdem kann es zu Potenzstörungen und Libidoverlust, Gynäkomastie (Brustbildung beim Mann) und Hodenatropie kommen.

Therapiert wird die Leberzirrhose durch das Ausschalten schädlicher Einflüsse (Alkohol, Arzneimittel, etc) und durch das behandeln der Komplikationen. Weiters durch eine Lebertransplantation.

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