Laut einer Studie, die in der britischen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, kostet
die körperliche Inaktivität, also der Mangel an sportlicher Betätigung, mehr
als fünf Millionen Menschen jährlich das Leben. Dieses als "Couch-Potato-Lebensstil"
bezeichnete Problem ist für zehn Prozent aller Todesfälle pro Jahr
verantwortlich. In Österreich sind es etwa 9,4 Prozent.
Als körperlich Inaktiv gilt, wer nicht mindestens fünfmal
die Woche einer gemäßigten oder dreimal die Woche einer kräftigen körperlichen
Tätigkeit nachgeht. Dem zu Folge sind Frauen mehr betroffen als Männer.
Die körperliche Inaktivität führt laut den Forschern zu
Krankheiten wie der koronaren Herzkrankheit, Typ-2-Diabetes und erhöht das
Risiko an Krebs, wie Brust- und Dickdarmkrebs, zu erkranken.
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