Mittwoch, 18. Juli 2012

Körperliche Inaktivität erhöht Krankheitsrisiko


Laut einer Studie, die in der britischen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, kostet die körperliche Inaktivität, also der Mangel an sportlicher Betätigung, mehr als fünf Millionen Menschen jährlich das Leben. Dieses als "Couch-Potato-Lebensstil" bezeichnete Problem ist für zehn Prozent aller Todesfälle pro Jahr verantwortlich. In Österreich sind es etwa 9,4 Prozent.

Als körperlich Inaktiv gilt, wer nicht mindestens fünfmal die Woche einer gemäßigten oder dreimal die Woche einer kräftigen körperlichen Tätigkeit nachgeht. Dem zu Folge sind Frauen mehr betroffen als Männer.

Die körperliche Inaktivität führt laut den Forschern zu Krankheiten wie der koronaren Herzkrankheit, Typ-2-Diabetes und erhöht das Risiko an Krebs, wie Brust- und Dickdarmkrebs, zu erkranken.

Um den weiteren Anstieg zu verhindern, bzw. zu senken, empfehlen die Forscher Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer durch geeignete Maßnahmen zu erhöhen, den Schulsport stärker zu fördern und mehr Trainingsplätze kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wichtig sei es auch, dass die Menschen weniger mit dem Auto fahren sowie weniger vor dem Computer und Fernseher sitzen.

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