HIV und Aids könnte besiegt werden, stellte die Organisation
UNAIDS fest. Sofern die weltweite Staatengemeinschaft das Virus in den nächsten
Jahren genauso intensiv bekämpft, wie in den letzten Jahren. UN-Generalsekretär
Ban Ki-moon stellte im Vorwort des vor kurzem erschienenen neuen UNAIDS-Reports
fest: „Gemeinsam können wir unsere Vision von Null HIV-Neuinfektionen, Null
Diskriminierung und Null Todesfällen in Verbindung mit Aids Wirklichkeit werden
lassen“
Von den weltweit rund 34 Millionen betroffenen, leben die
meisten in Ländern der dritten Welt. Bei den jährlichen Neuinfektionen, welche
zurückgegangen sind, schaut es ähnlich aus. Hier sind ebenfalls die Staaten der
dritten Welt am häufigsten betroffen. Allerdings konnte die Versorgung mit antiretroviralen
Medikamenten verbessert werden. Jedoch ist dies keine Lösung des Problems.
Positiv ist jedoch, wie schon erwähnt, dass die
Neuinfektionen zurückgegangen sind. Letztes Jahr infizierten sich weltweit rund
2,5 Millionen Menschen mit dem HI-Virus. Dies sind um 20 Prozent weniger als
noch im Jahr 2001. Auch bei der Sterblichkeitsrate gab es einen Rückgang. Im
Vergleich zu 2005 reduzierte sich diese um ganze 24 Prozent.
Die Hilfsorganisation Ärzte
ohne Grenzen warnt allerdings vor zu viel Optimismus. Immerhin sei die
HIV/AIDS-Epidemie noch längst nicht unter Kontrolle. Oliver Moldenhauer von Ärzte ohne Grenzen meinte: „UNAIDS
schätzt, dass im vergangenen Jahr 1,4 Millionen Menschen mehr als bisher eine
antiretrovirale Therapie erhielten. Diese Zahl dokumentiert zwar einen
Fortschritt, doch dieser ändert wenig an der weiterhin dramatischen Lage“
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