Dienstag, 3. September 2013

Malassimilationssyndrom



Das Malassimilationssyndrom ist ein Symptomkomplex durch verminderte Ausnutzung der in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe. Die Symptome hiervon sind ein gestörtes Allgemeinbefinden, Gewichtsabnahme, Magen-Darm-Beschwerden und auch Mangelerscheinungen wie Ödeme durch Eiweißmangel, Anämie durch Eisen-, Vitamin B12- und Folsäuremangel sowie eine Blutungsneigung durch Vitamin-K-Mangel. Eventuell treten auch Nierensteine auf.

Die Diagnose des Malassimilationssyndroms erfolgt klinisch. Oft werden auch Stuhluntersuchungen durchgeführt. Laboruntersuchungen dienen der Feststellung, ob Mangelerscheinungen vorliegen. Die Therapie erfolgt durch die Beseitigung der Ursache und mit Hilfe einer Regulation des Wasser- und Elektrolythaushalts.

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