Das Malassimilationssyndrom ist
ein Symptomkomplex durch verminderte Ausnutzung der in der Nahrung enthaltenen
Nährstoffe. Die Symptome hiervon sind ein gestörtes Allgemeinbefinden, Gewichtsabnahme,
Magen-Darm-Beschwerden und auch Mangelerscheinungen wie Ödeme durch
Eiweißmangel, Anämie durch Eisen-, Vitamin B12- und Folsäuremangel sowie eine Blutungsneigung
durch Vitamin-K-Mangel. Eventuell treten auch Nierensteine auf.
Die Diagnose des
Malassimilationssyndroms erfolgt klinisch. Oft werden auch Stuhluntersuchungen
durchgeführt. Laboruntersuchungen dienen der Feststellung, ob Mangelerscheinungen
vorliegen. Die Therapie erfolgt durch die Beseitigung der Ursache und mit Hilfe
einer Regulation des Wasser- und Elektrolythaushalts.
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