Die Gallengangatresie ist eine
Erkrankung bei Neugeborenen, bei der die intra- oder extrahepatischen
Gallenwege unzureichend oder nicht ausgebildet sind. Hierbei staut sich die
Gall in die Leber zurück, weshalb sich auf Dauer eine Leberzirrhose bildet.
Die Ursache der Gallengangatresie
ist unbekannt. Symptome sind Ikterus, dunkler Urin und heller Stuhl. Die
Diagnose wird mittels Sonographie und MRC gestellt.
Bei der extrahepatischen
Gallengangatresie wird eine künstliche Verbindung zwischen Leberhilum und
Jejunum geschaffen. Hingegen bei der intrahepatischen Gallengangatresie oder
einem unzureichenden Operationserfolg ist eine Lebertransplantation die einzige
Möglichkeit.
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