Montag, 1. April 2013

Gallengangatresie



Die Gallengangatresie ist eine Erkrankung bei Neugeborenen, bei der die intra- oder extrahepatischen Gallenwege unzureichend oder nicht ausgebildet sind. Hierbei staut sich die Gall in die Leber zurück, weshalb sich auf Dauer eine Leberzirrhose bildet.

Die Ursache der Gallengangatresie ist unbekannt. Symptome sind Ikterus, dunkler Urin und heller Stuhl. Die Diagnose wird mittels Sonographie und MRC gestellt.

Bei der extrahepatischen Gallengangatresie wird eine künstliche Verbindung zwischen Leberhilum und Jejunum geschaffen. Hingegen bei der intrahepatischen Gallengangatresie oder einem unzureichenden Operationserfolg ist eine Lebertransplantation die einzige Möglichkeit.

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